MultiActivity EcoAdventure

Heute war eine ganz tolle Veranstaltung angesagt, ein richtiger Eco-Triathlon. Wir haben schon gezittert, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung macht, wird doch in den News schon wieder ganz hektisch eine Kaltfront angekündigt. Aber nein, wir hatten Glück und es war ein ganz herrliches Wetter, ich glaube, die 30 ° wurden wieder erreicht. Also trafen wir uns schon vor 9 Uhr am Lake Beresford Parkplatz und radelten los. Diesmal lockte sogar eine Trophäe. Aber ganz ehrlich, ich hatte absolut keine Lust auf Competition, wollte einfach nur gemütlich radeln und schauen und genießen. Wir radelten den wunderbaren Bike-Trail zum Blue Springs Park, in dem die Manatees überwintern, aber dafür ist es ja noch zu früh. Der Park kostet Eintritt, aber unser Bike Pfad führte überhaupt nicht am Rangerhaus vorbei. Auch gut. Am Pavillon angekommen wartete dann die nächste Challenge auf uns, wir stiegen um ins Kayak, Trey hatte genügend mitgebracht und wir mussten eine bestimmte Strecke paddeln, teils rückwärts, teils in Schlangenlinien um Flaschenmarkierungen. Doch damit nicht genug, danach ging es ans Hiken, aber recht gemütlich. Wir mussten den Boardwalk um Blue Springs ablaufen und dabei die Informationstafeln in den Stationen genau studieren, da wir nachher einige Fragen beantworten sollten. Vor allem heute habe ich mich wieder gewundert, wie es kommt, dass so wunderbare Aktivitäten kostenfrei angeboten werden. Aber ich wurde aufgeklärt. Bei den Steuereinnahmen des County ist ganz klar definiert, dass ein Teil davon für „Education“ ausgegeben werden, für Aufklärung über die schützenswerte Natur. Das finde ich eine sehr nachahmenswerte Sache, obwohl natürlich meist die gleichen Leute dabei sind. Auch gibt es natürlich ein Limit für die Teilnehmerzahl. Heute waren es nur 15 Personen, und es gab eine Warteliste, denn dies war sehr begehrt.

Ich hatte ja absichtlich wenig Ehrgeiz beim Beantworten der Fragen gezeigt und als ich die Trophäe sah, die wirklich sehr liebevoll gemacht worden war mit aufgeklebten Alligatoren, Schlangen, Schildkröten und einem Kanu, da war ich doch froh, dass ich dieses Monstrum nun nicht in mein Wohnzimmer stellen muss.

DeLeon Springs State Recration Area

Ulandis hat sich angesagt. Ich kenne sie schon über 20 Jahre, aber erst seit ich oft in Florida bin sehen wir uns jedes Jahr einmal. Sie arbeitet in Washington und man kennt das ja, Amerikaner nehmen sich nur selten Zeit für Urlaub. Aber seit drei Jahren hat sie entdeckt, wie schön es hier ist und kommt jeweils für eine Woche. Beim letztenmal waren wir schon im DeLeon Springs Park, weil man da so schön Pfannkuchen essen kann und sie wollte unbedingt wieder hin. Angeschlossen haben sich uns noch zwei Freundinnen.

Da geht man in ein Restaurant, um sich die Arbeit des selbst Kochens zu sparen. Aber die Sugar Mill in diesem Park ist gerade deswegen immer überlaufen, weil man sich sein Frühstück hier selbst zubereiten muss. In die Tische ist eine Heizplatte eingelassen, man bekommt zwei Krüge mit Pfannkuchenteig (eins mit hellem Teig, eins mit dunklem) und legt los. Dazu kann man sich natürlich noch etliche Zutaten bestellen. Blaubeeren etwa, oder Eier, ausgelassenen Speck, Apfelschnitze und was sonst noch alles gut zu Pfannkuchen schmeckt. Auf dem Tisch stehen dann Ahornsirup, Honig und Melasse. Es ist ein großer Spaß, vor allem, wenn man mit Familie oder Freundeskreis kommt.

Danach wollten die Mädels unbedingt eine Bootsfahrt auf dem St. Johns River machen, aber bei mir ist ja eher Action angesagt. Also habe ich die drei losgeschickt und mir selber ein Kayak gemietet. In der Diashow folgen die Tierchen, die mir dabei zugeschaut haben.

Florida Driver’s license

Eins vorweg: ein Tourist in Florida, selbst wenn er 6 Monate bleibt, braucht KEINE Florida Driver‘s License. Aber er kann eine haben wenn er möchte. Sie dient bei einigen Gelegenheiten als Ausweis und kann evtl. Preisvergünstigungen erlauben. Ansonsten fährt man mit seinem Führerschein von zuhause und braucht auch keineswegs einen Internationalen Führerschein.

So habe ich schon im Jahr 2015 den Florida Führerschein gemacht. Er ist jeweils so lange gültig, wie das Visum erlaubt, im Land zu bleiben, und muss bei jedem neuen Besuch neu verlängert werden. Im Jahr 2016 habe ich das gemacht und mich ziemlich geärgert. Denn ich musste nicht nur die Gebühr von 48 $ zahlen, sondern auch noch eine late fee, obwohl ich ja durch meinen Aufenthalt in Deutschland verhindert, den Führerschein rechtzeitig verlängern zu lassen. Und trotzdem bekam ich die Karte nicht, sondern nur ein provisorisches Papier, der endgültige Führerschein sollte mir direkt von Tallahasse zugeschickt werden. Und kam nie an.

Im Jahr 2017 war ich dann so sauer, dass ich es nicht neu versucht habe. In diesem Jahr aber will ich länger bleiben und dachte, es sei ganz praktisch, den Führerschein zu haben. Bin nun schon zwei Wochen im Land, überlegte hin und her, aber den Anstoß gab dann das Schild Driver’s license in der Sunshine Mall. Das Büro war bisher in Daytona Beach und ich hatte mich schon gewundert, dass es so verfallen aussieht. Aber nun ist die komplette Dienststelle nach South Daytona umgezogen, also in meine Nähe und ich versuchte es heute erneut, Pass und I94 im Gepäck. Das Internetformulat I94 zeigt an, wie lange ich im Land bleiben darf und ist unbedingt erforderlich. Das Amt war voll wie immer, Nümmerchen wurden gezogen und nach knapp einer Stunde war ich dran. Eine ganz liebe Dame, aber auch sie musste sich erst backstage erkundigen. Kam dann zurück und alles ging wunderbar. Sehtest, Passfoto, keine late fee, an der Kasse zahlen und nur Minuten später hatte ich meinen Führerschein, temporär gültig so lange wie mein Visum gilt, also 6 Monate.

Kayak-Schule auf dem Lake Monroe

Stacey war Geschichtslehrerin, leitet aber nun das Heimatmuseum in DeBary. Und allzu gerne tauscht sie ihren Bürostuhl ein gegen ein Fahrrad oder wie heute ein Kayak. Unser Explore Volusia Team nimmt ihre Dienste gerne in Anspruch, wenn DeBary und Umgebung auf unserem Programm stehen. Siehe auch http://marokkoblog.edith-kohlbach.de/debary/

Heute trafen wir uns am Lake Monroe bei Enterprise. Den Namen fand ich schon immer kurios für einen Ort, denn Enterprise heißt ja eigentlich Unternehmen. Kurios ist aber auch der heutige Ort, weil es ziemlich schwer ist, ihn überhaupt zu sehen. Wie so viele Ortschaften in der Nähe besteht er nur aus wenigen Gebäuden, die in großen Parks liegen, so dass ein Ortszentrum nicht vorhanden ist. Und dennoch war in der Vergangenheit Enterprise ein sehr wichtiger Ort, er hieß zeitweise auch Benson Springs.

Wir trafen zahlreich ein und luden unsere Kayaks ab, weiterhin bin ich sehr zufrieden mit meiner neuen Halterung. Der See ist ziemlich groß und ich hatte schon Angst, dass wir ihn ganz überqueren müssen, aber wir dümpelten am Ufer dahin und kamen an eine Reihe von alten Pfählen, die aus dem Wasser ragten. Hier konnten wir uns gut festhalten und Stacy erzählte. Schon im 19. Jahrhundert war Florida sehr beliebt bei Touristen, damals vor allem Millionäre aus New York, die gerne den Winter in Florida verbrachten. Vor dem Bau der Eisenbahn konnte man nur per Dampfboot durch das sumpfige Land reisen und diese Pfähle gehörten zu dem Dock, wo die Steamboats anhielten, um Touristen auszuladen. Am Ufer stand damals ein Hotel mit über 140 Betten, heute ist nichts mehr davon zu sehen. Es war wirklich ein bisschen wie in der Schule, wo 30 Kinder um ihre Lehrerin sitzen und eifrig zuhören, nur dass es hier auf dem Wasser war und wir statt auf Schulbänken in Kayaks saßen.

Direkt dahinter war 1926 ein Elektrizitätswerk errichtet worden. Zunächst wurde Kohle verarbeitet, die auch mit dem Schiff heran transportiert wurde, später Öl. Im Jahr 1994 wurde das Werk geschlossen und 2006 auch das achtstöckige Hauptgebäude abgerissen. Heute stehen nur noch Reste und das Gelände wird auch gerne mal als Kulisse für gruselige Filme benutzt.

Bing’s Landing

Marcia aus der Explore Volusia Gruppe hatte mich eingeladen, an einer Kayakfahrt mit ihren Freunden teilzunehmen. Sie wollten in Bing’s Landing starten, das ist schon recht weit. 50 Meilen bzw. 80 Kilometer. Zu Hause käme ich nie auf die Idee, für eine Ausfahrt so weit zu fahren, hier tue ich es mehrmals die Woche. Ich kann es selbst nicht richtig erklären, aber es hat viel damit zu tun, dass Fahren hier so viel gelassener ist als in Deutschland. Man hat einfach Platz auf der Straße und braucht sich nicht zu sorgen, ob man am Ziel einen Parkplatz findet. Der Sprit ist zwar auch billiger, aber der große Unterschied ist das auch nicht mehr, früher spottbillig ist es nun gerade mal noch ein Drittel niedriger als bei uns. Das gleicht sich wieder aus, berücksichtigt man die großen Distanzen.

Ich fuhr also schon um 7:45 Uhr los, um pünktlich zum Start um 9 Uhr dort zu sein. War ich auch. Aber von Kayaks keine Spur. Bing’s Landing ist eine schön angelegte Bootsrampe, wo sehr große Boote zu Wasser gehen können, aber es gibt auch zwei Einlässe für Kayaks. So ganz wusste ich nicht, wo der Treffpunkt ist, aber egal, an beiden Seiten war niemand da. Ich rief Marcia an, keine Antwort. Rief Trey an, unser Explore Volusia Leiter. Denn ich dachte, ich hätte was verwechselt. So erfuhr ich, dass, obwohl ich Marcias Email habe, alles in den Google Kalender richtig eingetragen habe, mein Kopf leider auf den falschen Tag programmiert war. Schon lange merke ich, dass diese Festplatte da oben ausgetauscht gehört. Aber ich kenne noch keinen Reparaturladen dafür.

An der Bootsrampe stand ein ziemlich verbeulter Bus mit einem Mann davor. Also fragte ich ihn, wo ich am besten lang fahre. Das allein war schon die Fahrt wert. Ein richtiges Original. Er steht hier am Morgen von 5 bis 12 Uhr und verkauft Bait, lebende Köder für die vielen Bootsfahrer, die zum Angeln raus fahren. In breitem Südstaatenakzent erklärte er mir genau, wo ich alleine fahren kann. Quer über den Fluss auf die andere Seite, wenn die großen Boote Wellen werfen, werde ich nicht so wie auf dieser Seite an die Uferfelsen geschleudert. Und dann dort drüben gibt es enge Kanäle, wo ich aber auf die Austernbetten aufpassen muss, die mein Boot aufschlitzen können, doch nun sei High Tide (Flut) und es sei nicht so gefährlich.

Also paddelte ich alleine los und hatte viel Spaß. Das Wetter war gut und ich erkundete die kleinen, von Mangroven überwachsenen Kanäle. Klar, mit der Gruppe wäre es schöner gewesen, aber es ging auch so. Und kaum war ich zu Hause rief Marcia an. Nein, ich werde morgen nicht wieder die lange Strecke raus fahren, aber am Donnerstag treffen wir uns wieder alle mit Trey.

Eins noch: das Kayak auf und ab heben geht ganz gut alleine. Auch das Angurten. Ich brauche zwar fast 20 Minuten dazu, aber das Kayak sitzt so fest, dass es heute auch die Autobahnfahrt ausgehalten hat.

Ich habe ja sooo gerne Besuch!

Karina und Dirk lieben Florida und kommen regelmäßig auch für ein, zwei Tage nach Daytona Beach. Wir hatten uns schon einmal getroffen und deshalb habe ich mich auch auf den diesjährigen Besuch gefreut. Zunächst gab es bei mir die leckeren T-Bone-Steaks, die ich ja schon in der ersten Woche mir gesichert hatte. Dann gingen wir ins First Turn, um noch ein wenig Musik zu hören und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag. Der Wetterbericht zeigte trocken und sonnig. Also war der Plan, erst zum Flohmarkt, dann bei mir vorbei und das Kayak auf den praktischen Miet-Pickup laden, um dann bei den Delphinen ein wenig zu paddeln und zum Black Point Wildlife Drive zu fahren, um Allis zu jagen. Natürlich nur mit der Kamera.

Pünktlich bei Eintreffen bei mir gab es jedoch einen heftigen Regenguss, der Himmel war tiefschwarz und so schnell sah das nicht nach Besserung aus. So weit also der wunderbare Wetterbericht. Da blieb als einzige Alternative shoppen. Wie immer bei Besuch von Freunden und Regen, irgendwie kommt das unheimlich oft zusammen, ging es zunächst zum Bass Pro Store. Dieser Outdoor Laden ist einfach sehenswert, auch wenn man nichts braucht. Danach ging es aber noch zur Tanger Outlet, weil Karina neue Laufschuhe sucht. Die Tanger Outlet in Daytona Beach ist ja erst zwei Jahre alt, sie wurde vor der Stadt auf einem freien Gelände gebaut und ich war ziemlich erstaunt, wie schnell sich darum eine weitere Einkaufsmeile aufgetan hat. Ross, TJMaxx, Sports Academy, hier findet man wirklich alles, was man nicht braucht, und Karina auch ihre Laufschuhe. Dann knurrte der Magen, wir gingen schnell etwas essen und sahen mit Freude, dass sich der Himmel aufklärte. Die Beiden sind ja genauso Naturliebhaber wie ich, ich finde, das wirklich Sehenswerte in Florida sind nicht die Themenparks, sondern die herrliche Natur.

Obwohl es inzwischen nicht mehr ganz früh war, zudem auch in der Nacht gerade die Zeit umgestellt worden war und es damit ziemlich früh dunkel wird, fuhren wir noch los, zuerst zum Black Point Drive. Ich war schon oft da und war deshalb enttäuscht. Einerseits ließ das trübe Wetter keine Meisterfotos zu, andererseits sind, wenn es noch kälter ist, viel mehr Vögel da. Aber schon auf dem Weg in den Park lag vor uns auf der Straße ein großer Alligator. Der hatte sich offenbar verirrt, nicht ganz ungefährlich für den armen Jungen, denn obwohl Naturpark kann man doch 55 Meilen schnell fahren. Schnell hielten ein paar Autofahrer zum Fotografieren an, einer wagte sich auch ziemlich dicht ran, aber das behagte ihm nicht und er verzog sich schnell in die Büsche. Von da an nahmen Dirk und ich auf der Ladefläche des Pickups Platz und konnten so schöne Fotos machen. Der Wildlife Drive ist eine 10 km lange Piste, wo man schön langsam fährt und viele Tiere sehen kann. Vor allem natürlich Vögel, aber auch Alligatoren. An kalten Tagen liegen sie gern in der Sonne, heute war es jedoch trotz Regen relativ warm und sie trieben alle gemütlich im Wasser, schauten uns durch ihre großen Kulleraugen an. Dirk war in seinem Element und konnte nicht genug Fotos schießen, die dank seiner guten Kamera trotz schlechtem Wetter ganz gut wurden. Die Fotos hier in meinem Blog sind jedoch mit meiner kleinen Sony Cyber shot gemacht.

Inzwischen war es fast 17 Uhr und über uns waren ziemlich dunkle Wolken, weshalb unser Vorhaben, zwischen Delphinen und Manatees zu paddeln wohl nicht durchgeführt werden kann, vor allem weil ich auch nicht genau weiß, wann die Delphine schlafen gehen. Trotzdem fuhren wir zur Bootsramp im Riverbreeze Park. Und pünktlich zu unserer Ankunft fing dann auch der Regen an. Und trotzdem war es ein Riesenerfolg. Gerade als Karina auf dem Dock anlangte, schwamm Zentimeter davor eine mächtige Seekuh vorüber und in der Ferne tummelten sich die Delphine. Es scheint, dass gerade die Zeit vor Sonnenuntergang ideal ist. Wir sahen eine Gruppe von etwa 5 Manatees, eins auch mit Baby, um uns herum, aber plötzlich zogen alle zusammen ab, auch die Delphine. Es war ganz offensichtlich ihre Schlafenzeit gekommen. Aber Karina freute sich wie ein kleines Kind, dass sie alles noch gesehen hatte. Es war ein schöner Tag trotz schlechtem Wetter und sie versprachen, im nächsten Jahr länger zu bleiben.

Low Carb

Hingebröselt – heißt der Blog einer guten Bekannten. Und ein bisschen bröseln möchte ich heute auch. Die zweite Woche in Florida ist ins Land gegangen und ich hatte keine Zeit, täglich etwas zu berichten, deshalb hier so einige Eindrücke, hingebröselt.

Das neueste zuerst. Ich versuche ja, durch das gute Beispiel meines Sohnes, zumindest ein wenig Low Carb zu essen. Und bekam da neulich einen guten Tipp von ihm. Süße Kartoffeln sind nicht verboten in Low Carb, sie haben irgendwie bessere Kohlehydrate, genau wie Hülsenfrüchte, und sind erlaubt. Und sind in Florida überall günstig zu haben. Der Tipp war eigentlich, die Kartoffeln in Scheiben zu schneiden und zu toasten. Also, dem habe ich doch nicht ganz getraut, vor allem weil sie sehr schwer zu schneiden sind, und eine Versuchsreihe gestartet. Zunächst einmal dann doch Scheiben geschnitten und auf den Gasgrill gelegt. Positiv: sie waren genauso schnell gar wie das Steak. Negativ, sie waren außen ganz schwarz. Nächster Versuch: Kartoffeln in Schale in Hälften geschnitten und auf Alufolie gelegt. Das Ergebnis war wesentlich besser, könnte aber noch optimiert werden.

Heute dann kam ich am Nachmittag heim von meiner Volunteer-Tätigkeit bei der Aviation Showcase in Deland. Total müde und hungrig. Erst mal erschöpft eine Siesta gehalten, arbeiten ist auch nicht mehr das. Dann Lust auf ein Steak, aber nichts passendes im Kühlschrank. Draußen prasselt gerade ein Gewitter hernieder, also fällt grillen sowieso aus. Habe die Kartoffeln geschält, in Hälften geschnitten, mit Pepperoniwurst und geriebenem Mozzarella belegt und in den Backofen geschoben. Das ist es! Das schmeckt total lecker und muss wiederholt werden.

Okay, danach gab es einen Espresso mit Sambucca und ein Cookie, nicht unbedingt low carb.

Für die Airshow hatte ich mich eigentlich als Golfcart Fahrer gemeldet und sollte Wasser zu den Teilnehmern fahren. Das hat aber nicht geklappt, warum auch immer. Ich war traurig, denn ich wollte unbedingt Golfcart fahren. Und so wurde ich als Shuttlefahrerin eingesetzt. Auf dem Besucher Parkplatz musste ich, sobald ein Wagen ankam, ihm folgen bis zu seinem Parkplatz, ihn einladen und zum Eingang fahren. Das macht Spaß, ich war super guter Laune und strahlte jeden an. Natürlich geht das nicht, ohne die traditionelle amerikanische Begrüßungsfloskel runter zu leiern. Die geht so:

How’r you doing? I’m doing great, and you?

Ich hasse das. Ich bin so eine typische deutsche Realistin. Denke, erstens geht es dich nichts an, wie es mir geht, oder willst du wirklich meine ganze Krankengeschichte hören. Und mich interessiert es auch einen Scheiß, wie es dir geht.

Also wollte ich denen ein Schnippchen schlagen. Habe jedem mein allerschönstes Lächeln geschenkt und gerufen. Good morning! Und was war die Antwort?

How’r you doing? I’m doing great, and you?

Immer und immer wieder. Da komme ich einfach nicht raus. Bei der Ablieferung dann vom Passagier, thank you very much, ich dann you’r welcome, oder auch was a pleasure and have a great day. Das war also eine sehr gute Lehrstunde in amerikanischer Höflichkeit.

Aber eigentlich sollte ich mich nicht beschweren. Denn ich bin ja auch oft in Marokko. Und dort fragt man nicht nur, wie es dem Gegenüber geht, sondern ausführlich auch, wie es der Familie, den Eltern, den Kindern geht. Und es geht ihnen immer gut, oder sogar besser, Gott sei gedankt. Sollten sie inzwischen verstorben sein, muss man erst die vollständige Begrüßung abarbeiten und erst dann kann man von Todesfällen und Krankheiten berichten.

Nachdem Jan mir ja so wunderschön das Kayak auf dem Autodach befestigt hatte wollte ich es eigentlich nie wieder runter nehmen. Aber da kam mir doch das herrliche Wetter in die Quere. Fast 30 °, glasklarer blauer Himmel, windstill, da muss man einfach Kayak fahren. Also bin ich zunächst zur Ramp ganz nah an meinem Wohnort gefahren und ein wenig rumgepaddelt. Ein Traum. Ein Osprey – Fischadler – saß auf einem hohen Baum und hielt nach einem Snack Ausschau. Irgendwie störte er sich doch an mir und flog schließlich weg. Ich hatte absolut keine Lust auf große Anstrengung, sondern genoss einfach den Tag und schaute in die Luft. Der Adler sah von ferne zu. Das war aber sein Lieblingsbaum, von dort kann er die Fische sehen und pfeilschnell hinabstoßen und einen schnappen. Er schaute sich das also eine Weile an und beschloss dann, mich zu ignorieren und auf seinen Baum zurück zu fliegen. Das war so unglaublich schön. Und ich hatte keine Kamera, um das aufzunehmen. So ein eleganter Flug. Als ich selbst noch Flugzeuge flog gehört es ja zum Landungspattern, eine bestimmte Flugplatzrunde vor der Landung zu fliegen. Und genau das tat dieser Adler auch. Ich muss echt einmal wieder kommen mit gezückter Kamera.

Und genau deshalb fuhr ich auch zu Bass Pro Shop und suchte nach einer neuen Schwimmweste. Die ist beim Kayakfahren vorgeschrieben, ich habe eine, aber sie hat keine Taschen. Das geht so einfach nicht. Ich brauche auf dem Boot ein Telefon, eine Kamera und auch ein GPS. Und deshalb Taschen. Bass Pro hatte eine schöne Weste für 40 $, genug Taschen sind dran und demnächst hoffe ich also bessere Fotos zu bekommen. Meanwhile gibt es nur ein paar schlechte Fotos vom Tag danach, als ich noch mit alter Weste zwischen Delfinen und Manatees paddelte.

Die erste Woche in Florida

Ich werde schon gemahnt von zu Hause, dass ich noch nichts im Blog geschrieben habe. Aber die erste Woche ist immer sehr angefüllt mit den verschiedensten Erledigungen, und alle sind recht langweilig, das würde euch kaum interessieren. Ich versuche es trotzdem mal.

Mein Flug lief sehr gut und wir waren sogar so früh in Charlotte, dass wir im Flieger noch sitzen bleiben mussten, bis die Immigration um 13 Uhr öffnete. In Daytona Beach dann warteten Jan und Gabor auf mich, Gabor ganz süß mit einem Halloween-farbigen Minikuchen. Abgeholt haben sie mich mit meinem eigenen Auto, so konnte ich sicher sein, dass es auch anspringt.

Am ersten Tag war ich natürlich schon um 1 Uhr hellwach. Habe versucht, wieder einzuschlafen und schließlich um 4 Uhr gefrühstückt. Der Jetlag geht mir halt immer sehr nahe. Um 6 Uhr war ich schon wieder müde, schlief auf der Couch ein und wurde um 8 Uhr vom Internetmann geweckt. Das ging rasch. Gut ist, dass man hier keinen langen Vertrag abschließen muss, sondern wirklich genau die Zeit bestellt, die man im Land ist, und seien es nur 3 Wochen. Schlecht ist, dass es in USA sehr teuer ist. Ich zahle etwa 45 $ monatlich nur fürs Internet und immer wieder eine Anschlussgebühr.

Gleich nachdem er weg war habe ich den Schädlingsbekämpfer angerufen, denn irgendein Viech hat es sich in meinem Haus bequem gemacht und zwei Ecken als persönlichen Klo erkoren. Ich tippte auf Mäuse und wollte damit nicht allein kämpfen. Der gute Mann war tatsächlich nach einer Stunde da – warum nur jammert Freund Jan immer über die schlechten Handwerker, meine sind gut. Und er konnte das Ungeziefer eindeutig identifizieren. Keine Mäuse, sondern Lizards. Wie sagen wir? Gecko vielleicht. Die sind harmlos, verbreiten keine Krankheiten und dürfen deshalb nicht bekämpft werden. Ja danke. Aber er meinte, dass sie nicht mehr kommen, wenn sie merken, dass das Haus nun bewohnt ist. Ich habe es nun schon so lange, ist noch nie passiert, und wie kamen die überhaupt rein? Der Gute meinte, die kämen genau wie Kakerlaken wirklich überall durch.

Ich war froh, dass er so früh da war, denn nun konnte ich mal gründlich putzen. Ich weiß wirklich nicht, warum ich mir auch bei Abreise immer solche Mühe gebe, denn beim Wiederkommen sieht es schon schlimm aus. Ein solches Heim ist halt nicht so dicht wie meine Taunussteiner Betonwohnung.

Am Nachmittag dann wollte ich noch zu Firestone fahren, meiner Autowerkstatt, um einen Termin für eine Inspektion auszumachen. Nichts da, sie stürzten sich sofort darauf. Und fanden tatsächlich einige Fehler, wie z.B. einen angerissenen Keilriemen. Gut dass ich das gleich erledigt habe. Da es länger als geplant dauerte haben sie mich kurz heimgefahren und danach wieder abgeholt, ich mag die Werkstatt sehr.

Die folgenden Tage konnte ich dann schrittweise meine Frühstückszeit auf 6 Uhr vorschieben und heute habe ich den Jetlag so einigermaßen überwunden.

Zwischendurch musste ich mich noch um meinen fehlenden Einreisestempel kümmern, der mich etwas besorgt machte. In diesem Jahr reize ich meine erlaubten 6 Monate Aufenthalt ziemlich aus und ich wollte genau wissen, ob ich bis zu meinem geplanten Rückflug wirklich bleiben kann. Im Internet kann man seinen Status ausdrucken, er zeigte mir, ja, ich kann bis April bleiben, aber ich war doch nicht sicher und ging zum Flughafen. Dort erklärte mir der nette Beamte, dass der Stempel nicht mehr unbedingt nötig sei, alles ist im Chip gespeichert, aber ich kann ja den Ausdruck in den Pass legen, er wird von allen Stellen akzeptiert.

Die weiteren Tätigkeiten bestanden im Backen von leckerem Dinkelbrot mit Körnern und Karotten sowie im Kochen von Orangenmarmelade, die Orangen hatte mir Gabor besorgt. Danke. Und heute hatte ich vor, mit Jan in den Bootsladen zu gehen, um eine Halterung für mein Kayak zu kaufen. Bisher habe ich es innen transportiert, aber das ist nicht ideal, es ist sehr knapp in der Länge und einmal habe ich sogar schon die Windschutzscheibe kaputt gemacht. Der Laden ist ganz in der Nähe und ich habe dafür eine halbe Stunde einkalkuliert. Um 11 sind wir losgefahren, um halb vier war ich wieder zu Hause. Mein Gott, ich war halb verhungert. Aber Jan ist ein ganz Genauer. Zunächst haben wir die Halterungen angeschraubt, bzw. wir wollten. Ging nicht. Passten nicht. Also wieder zurück und umgetauscht. Die neuen Halterungen waren sehr schnell auf dem Dach. Aber dann muss das Kayak ja mit Gurten gesichert werden. Und da war der genaue Jan so leicht nicht zufrieden zu stellen. Er probierte immer wieder neu, Kayak hoch, Kayak runter, Strapse dran, Strapse ab und mein Magen knurrte immer mehr. Aber schließlich hat er die passende Befestigung gefunden und nun muss ich zusehen, dass ich das in Zukunft auch immer richtig mache. Trotz Kayak kann ich noch immer in meinen Carport einfahren, aber es passt nur noch ein Blatt Papier dazwischen. Oder eine 100 $ Note.

Ja, was war noch so? Ich hatte euch ja von meiner horrenden Krankenhausrechnung erzählt, die im Sommer angefallen ist und wie schwer es war, die zu bezahlen.

Emergency Room – die zweite

Man glaubt es kaum, aber Jan hat doch tatsächlich Mieter gehabt, die kurz nach mir ebenfalls erkrankten und den gleichen ER aufgesucht haben. Die Rechnung war zwar erheblich niedriger, es wurde anderes gemacht, aber sie ging an Jans Adresse, wo die Mieter ja wohnten. Und lag da einschließlich der Mahnungen gemütlich herum. Jan hat alles an den Patienten gefaxt, aber der kann ja – ebenso wie ich zunächst – die Zahlung nicht von Deutschland aus erledigen. Also muss ich mich auch da noch drum kümmern, habe ja Erfahrung, wie Jan so schön meinte. Und ich muss natürlich einen Rabatt aushandeln. Aber die Sachbearbeiterin hat nun erstmal Urlaub. Vielleicht sollte ich meine Dienste zwischen deutschen Patienten und Krankenhäusern kostenplichtig anbieten.

Aber gestern habe ich mit Gabor etwas schönes gemacht, während Jan fleißig im Garten arbeitete. Wir fuhren nach Ponce Inlet, um den Sonnenuntergang zu genießen. War wirklich schön. Die Fotos hat Gabor gemacht.

Boppard – wo ist nur mein Kindergarten

Aber zwei alte Fotos waren immer noch nicht gefunden, die von meinem Kindergarten. Hier sieht man uns ordentlich in Reih und Glied spielen, natürlich auch hier wieder ohne Spielgeräte, und auf dem zweiten Bild nach einer Theateraufführung mit der Mauer des Kindergartengebäudes im Hintergrund. Beides gelang mir nicht zu finden.

Schließlich machte ich mich auf den Weg zur Stadtbücherei, um Hilfe zu suchen. Dort fand ich eine noch recht junge Bopparderin, die sich natürlich nicht erinnern konnte, aber dafür auf viele historische Bücher Zugriff hatte. Und eine lange Recherche ergab, dass sich der Kindergarten im ehemaligen Waisenhaus befunden haben musste. Ein Teil dieses historischen Gebäudes steht noch, es ist dort sowie in vielen neuen Anbauten, nun das Seniorenstift zum Heiligen Geist untergebracht. Aber die Mauer auf meinem Bild steht nicht mehr, ist einem Neubau gewichen. Die Mauer war leichter zu identifizieren und ich musste mal über mich schmunzeln. Bei diesem Besuch war ich xmal über den Platz gelaufen, aber habe ihn nicht wiedererkannt. Das liegt erstens daran, dass er heute mit Autos zugeparkt ist, und zweitens, dass dort ein Kiosk ist, vor dem immer einige Trinker stehen und ich schon deshalb kein Foto machen wollte. Aber es war ganz klar unser Platz. Was tun? Schließlich sprach ich die Trinker an, speziell die Frau unter ihnen. Erklärte worum es mir ging. Sie waren sofort sehr nett und hilfsbereit, boten sich an, mich zu fotografieren und hatten auch nichts dagegen auf mein Foto zu kommen oder den Platz zu räumen. Manchmal steckt man einfach voller unbegründeter Vorurteile.

Puh! Meine Erinnerungsarbeit war getan. Alle Fotos und Gedächtnisfetzen wieder gefunden. Das hat einen gebührenden Abschluss verdient und was wäre da schöner, als der Besuch eines Gutsausschanks? Als alte Rheingauerin möchte ich nicht so ein großes Weinrestaurant, wo die Touristen hingehen, sondern etwas kleines urtypisches, wo ich vielleicht sogar alte Bopparder treffe. Das Weingut Rolf Bach macht sein Wohnzimmer bereits um 16 Uhr auf und ich war schon bald da. Es gibt zwei winzige Räume, die jeweils über drei Tische verfügen. Einer war besetzt, also setzte ich mich an einen freien, aber schon bald gingen Gespräche hin und her. Dann aber kamen drei Personen in meinem Alter und setzten sich zu mir, obwohl noch ein Tisch ganz frei war. So liebe ich es. Natürlich fragte ich sehr bald, ob es alte Bopparder sind. Nein, sind sie nicht. Die eine Frau war in Wiesbaden geboren. Man glaubt es ja kaum, mein Wiesbaden. Aber sie wohnen schon 30 Jahre in Boppard und wo? Natürlich in der Sabelstraße. Wenn auch nicht in meinem kleinen Reich, sondern da, wo die Sabelstraße an der Burg wieder hinunter geht, also keine 100 m von unserem Haus entfernt, dennoch bin ich kaum in diese Richtung gekommen. Es war so ein wunderschönes Gespräch, das sich entwickelte, und als sie dann erzählten, dass in dieser Gastwirtschaft die Oma kocht und es immer ein anderes traditionelles Gericht gibt wie Düppekuche und gefüllte Klöße, da war ich in meinem Element. Genau das hatte meine Mutter immer gekocht und noch viele andere leckere Speisen meist ohne Fleisch, das wir gar nicht vermisst haben. Ich habe mein altes Boppard wiedergefunden und am liebsten würde ich auf der Stelle wieder zurück ziehen. Diese kleine Stadt mit nur 9000 Einwohnern bietet einfach alles, was ich mir von einer Wohnstadt erträume. Der Abschied war lebhaft, wir gingen zusammen zu dem Auto, das sie auf meinem Kindergarten-Spielplatz geparkt hatten, um die 500 m in die Sabelstraße zurück zu fahren. Ich bin so traurig, dass wir uns nicht öfter treffen können, ach wäre ich doch schon in Boppard.

Später Telefonat mit meiner Kusine, die auch schon lange nicht mehr in der Stadt wohnt. Sie meinte, sie träumte auch schon davon, im Alter mal in das Seniorenstift an meinem alten Kindergarten umzuziehen. Ich mach mit, sofort. Aber erst im Alter, das ja noch unendlich weit weg ist. Vorher müssen wir erst noch sehr viel reisen.

Und hier geht es weiter: http://marokkoblog.edith-kohlbach.de/auf-spurensuche-in-bad-kreuznach-1954-bis-1958/

Boppards Innenstadt

Da meine Welt die Sabelstraße war habe ich wenig Erinnerungen an die Innenstadt, nur an das Rheinufer, wo wir Sonntags Spaziergänge mit der Familie unternahmen. Die Stelle, von der dieses Foto aufgenommen wurde, war schwer zu finden. Klar war, es ist am Rhein, nur fand ich keine Stelle, von der der Turm der Severuskirche zu sehen war mit dem großen Haus mit dem markanten Giebel im Vordergrund. Aber schließlich fand ich das Haus, nur wenige Schritte von meinem Hotel Ebertor entfernt, aber die Rheinfront wurde später zugebaut und der Turm ist nicht mehr zu sehen.

Meine Kusine Renate, fast im gleichen Alter, wäre eine ideale Spielkameradin gewesen. Aber sie wohnte in der Oberstraße, etwa 1.000 Meter entfernt. Das war zu weit für mich und ich bin nur manchmal mit meiner Mutter zu einem Besuch hingegangen. Ich erinnere mich an das Haus, aber es sieht heute sehr viel schöner aus. Nach dem Krieg hatte man kein Geld, um sein Haus schön zu verputzen.

Aber ich erinnere mich, dass wir von dort manchmal gemeinsam auf den Angert gingen. Dort vor der evangelischen Kirche war der einzige Spielplatz, den es gab, ich glaube außer ein paar Bänken gab es nur einen Sandkasten. Ich suchte und suchte, fand die Kirche, aber keinen Angert, obwohl er noch immer der Straße ihren Namen gibt. Eine Begegnung mit einem 90jährigen Bopparder gab dann die Erklärung. In der Innenstadt sind viele neue Straßen gebaut worden, rund um die Bahn, auch Unterführungen und Parkhäuser. Dabei wurde ein Stück vom Angert abgeschnitten und es bleibt nur eine kleine Wiese vor der Kirche. Aber dafür gibt es etwas anderes, sehr beeindruckendes, was ich als Kind nie wahr genommen habe und mich sehr erstaunt hat. Die Vielzahl der römischen Ruinen, die gerade an dem Angert zu sehen sind und gut gepflegt werden. Hier folgt eine kleine Bilderauswahl vom heutigen Boppard, das unbedingt einen Besuch wert ist.