Von Niedersteinbach nach Wissembourg

Die Reise heute war nur kurz, sehr gut für mich, ich habe einfach keine Lust auf viele Kilometer. Mit denen tobe ich mich in Marokko aus, hier möchte ich nur kurze Strecken fahren. Es ging also zunächst zum Cave de Cleebourg, einem Weingut, in dem ich mich und meine Familie regelmäßig eindecke.

Dann weiter nach Weißenburg, wie es auf Deutsch heißt, und in den Supermarkt. Morgen soll es ja wieder nach Hause gehen und da möchte ich mich doch noch mit einigen französischen Leckereien eindecken. Vor allem auch mit Wasser und Orangensaft, für das ich hier kein Pfand zahlen muss. Ich hasse das Flaschenpfand, auch wenn ihr mich dafür steinigt, ich umgehe es, so viel eben möglich.

Dann weiter zu meiner Unterkunft. Auch hier hatte ich wieder ein Apartment gebucht. Auf dem Foto sah es eher ein wenig altbacken aus, aber als ich ankam, ich durfte schon um 13 Uhr einchecken, war ich total begeistert. Es ist eigentlich eine Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus, etwas erhöht, mit einer Terrasse davor, von der aus man einen herrlichen Blick hat. Das Innere war mit viel Nippes ausstaffiert, aber gemütlich und liebevoll. Ich habe mich sofort wohlgefühlt und wäre am liebsten ein paar Tage geblieben. Das nächste Mal! Zur Innenstadt und zur Bäckerei waren es nur 500 Meter.

Ab aufs Rad

Aber auch heute habe ich eine Radtour eingeplant, der 7. Tag in Folge: Von Wissembourg durch die Weinberge und zurück durchs Weintor von Schweigen. Diese Tour sollte 40 km lang sein, eine Strecke, die ideal für mich ist. Es ging hauptsächlich auf deutscher Seite sehr viel durch die Weinberge, hinauf und hinunter, was ich in den letzten Tagen nicht mehr gewöhnt war. Doch dann schaute ich aufs Komoot-Display, 20 km gefahren, noch 40 km bis zum Ziel. Das darf ja nicht wahr sein. Da muss ich mich irgendwann verfahren habe. Und da die Tour doch etliche Steigungen hatte, der Untergrund auch nicht immer schön asphaltiert war, beschloss ich abzukürzen und den direkten Weg zurück nach Weißenburg zu fahren. So waren es am Ende 35 km. Und von allen Touren, die ich in den letzten Tagen gemacht habe, die am wenigsten schöne. Straßburg hat mich verwöhnt.

Am Abend fuhr ich noch ein wenig durch die Stadt. Aber ich merkte, dass mich diese Woche mit täglich etwa 50 km Radfahren doch etwas ausgelaugt hat, ich blieb nicht lange und für die Restaurants war es auch noch zu früh. Ich setzte mich auf meine schöne Terrasse und verpflegte mich selbst.

Familientreffen im Cheval Blanc

Heute ist der große Tag, an dem ich meine Familie treffen werde. Im Hotel-Restaurant Cheval Blanc in Niedersteinbach. Wir waren dort schon öfter, es ist sehr schön da, und vor allem bekommen wir hier genau das tolle französische Essen, das wir so lieben. Ich habe zum Beispiel hier mit meiner Familie meinen 65sten Geburtstag gefeiert.

Und heute eben wollen wir uns hier treffen, die anderen kommen direkt aus Italien. Witzig ist halt nur, dass es im 10 km entfernten Lembach auch ein Cheval Blanc gibt. Und obwohl unseres für sein wunderbares Essen weit und breit berühmt ist, ist das andere noch viel berühmter. Und teurer. Das wusste ich. Trotzdem wollte ich mir den Spaß machen, meine Familie etwas zu verwirren, so tun, als sei ich im falschen eingetroffen, aber dachte auch, eine Kleinigkeit könnte ich dort ja zu Mittag essen, vor dem herrlichen Familiendiner am Abend.

Fuhr also hin, las die Speisekarte.

Ja, inzwischen habe ich mich von den Schock erholt und kann berichten. Meine Lieblingsvorspeise ist ja Fois Gras. Also Enten- bzw. Gänsestopfleber Ja, haut mich bloß, aber es schmeckt. Gerade kürzlich in Wiesbaden gegessen, im Chez Mamie, einem französischen Lokal, für 22 Euro. War furchtbar. Meine Enkelin kann das besser anrichten.

Dann in Straßburg im L’Ami Schutz. Einfach ein Genuss für 14,10 Euro. Besser und billiger kann man es nirgends bekommen.

Und heute im Cheval Blanc von Lembach? Fast genauso zubereitet wie im Schutz! 59 Euro!!!! Als Vorspeise. Ja, wer sind wir denn? Welche Menschen können sich das leisten? Habe dann auch noch die verschiedenen Menüs angeschaut, alle so um die 140 Euro. Nein danke, weiter in UNSER Cheval Blanc.

Wer soll das bezahlen?Wer hat das bestellt?Wer hat so viel Pinkepinke?Wer hat so viel Geld?

In „unserem“ Cheval Blanc wurde ich freundlich empfangen, obwohl es noch vor der Checkin-Zeit war, und bezog mein Kämmerlein unter dem Dach. Nettes Zimmer. Wollte eigentlich auch hier eine Radtour machen, aber entschied dann, mich doch lieber am Pool auszuruhen, es war sehr heiß und die Poolanlage gut besucht. Doch dann plötzlich zog eine Gewitterwolke auf und es platschte nur so. Damit war die Hitzewelle endgülig gebrochen. Die Menschen verschwanden im Haus, aber es war ja auch Zeit, sich für das Abendessen umzuziehen.

Und da kamen sie: meine liebe Familie. Direkt aus Modena angebraust mit ein paar Staus unterwegs, aber dennoch rechtzeitig fürs Essen. Wir haben uns schnell umgezogen und dann was Gutes ausgesucht. Und was wollten alle Vier zur Vorspeise? Fois Gras natürlich. Richtig langweilig. Wenigstens die Hauptspeise bestellten wir unterschiedlich, aber der Clou war doch die Käseplatte als Abschluss. Ein riesiger Käsewagen kam angefahren, ganz wie früher im alten Frankreich. Wie immer waren wir sehr zufrieden und lieben einfach „unser“ Cheval Blanc.

Straßburg – Haguenau

Carrefour hat auch heute zu, aber beim Türken gegenüber bekomme ich wieder mein Baguette für 70 Cent, das billigste weit und breit. Aber er hat keine Croissants. Und mein schmutziger Freund war auch nicht da, war gestern wohl nur auf der Durchreise.

Gestern Abend bin ich noch mal ins Petite France gefahren, habe mir verschiedene Lokale angeschaut und mich dann wieder fürs L’Ami Schutz entschieden. Ganz so toll wie am ersten Abend war es nicht, der nette Kellner war nicht da. Diesmal habe ich Schweinebäckchen mit Spätzle bestellt, war gut, aber nicht so außergewöhnlich wie die Fois Gras.

Dann ging es los. Alle meine Sachen verstaut, warum nur reise ich mit so viel Gepäck. Die nette Audrey war auch zur Stelle, um mich aus dem Parkplatz zu lotsen. Ich habe ihre Nummer, denn ich will unbedingt mal wieder nach Straßburg und diese Wohnung ist sehr gut für mich, wenn jemand die Empfehlung haben möchte, nur melden.

Haguenau Forêt d’Exception

Auf dem Weg von Straßburg nach Niedersteinbach habe ich in Haguenau Halt gemacht, um auch dort die schöne Umgebung auf dem Rad zu entdecken. Als Ausgangspunkt fand ich einen Parkplatz direkt am Fahrradweg. Wer an meinen Touren interessiert ist, sie sind alle unter meinem Namen Edith Kohlbach in Komoot gespeichert und können dort sogar als GPX heruntergeladen werden. Die Tour heute hatte 36 km: Radrunde zur Entdeckung des Forêt d’Exception® von Haguenau. Es ist eine schöne Tour, meist durch schattigen Wald, aber keine besonderen Erlebnisse.  Nur dass Komoot mich auch ein Stück auf einen dicht bewachsenen Waldweg geschickt hat, der am Ende sogar durch eine Schranke abgesperrt war.

Und nun aber weiter zum Familientreffen in Niedersteinbach!

   

 

Straßburg 5: Auen-Wildnispark

Der Tag heute fing ganz anders an. Ich ging wie üblich zum Carrefour für meine Croissants, aber es war zu, an einem Samstag, komisch! Neben dem Laden lag ein Obdachloser und schlief auf dem nackten Pflaster, ohne Decken, hatte aber seine Schuhe ausgezogen. Er war unglaublich schmutzig, hatte bestimmt seit Wochen keine Dusche gesehen. Also nicht nur die Kleidung, auch die Füße und Hände waren tief schwarz.

Ich ging heim, bereitete mein Frühstück zu, mit Baguette, das ich vom Türken gegenüber hatte, aber der Mann ließ mir keine Ruhe. Er tat mir leid. Ich kenne seine Geschichte nicht, vielleicht liegt er auch da, weil der Carrefour ihm vielleicht immer ein Brot gibt. Keine Ahnung, hatte ihn zumindest vorher noch nicht gesehen. Je mehr mir mein Frühstück schmeckte, desto mehr dachte ich an ihn. Frühstück ist ja für mich die wichtigste Mahlzeit. Bin sonst kein Gutmensch, aber ich musste was tun. Also noch ein Ei gekocht, ein Baguette mit Frischkäse bestrichen (viel mehr habe ich nicht) und Geld für einen Kaffee in die Tüte gelegt. Als ich zum Carrefour kam war er gerade aufgestanden. Ich sagte nur: Bonjour, c’est pour vous, petit dejeuner. Und ging wieder. Er sah ziemlich überrascht aus. Er ist ein Weißer, also vielleicht Franzose, vielleicht aus einem anderen europäischen Land, sein langer Bart war rötlich.

Grundsätzlich hat dieses wunderschöne Straßburg aber auch ein Migrantenproblem. Man sieht sehr, sehr viele, und nicht immer fühle ich mich sicher. Zwar stehen direkt vor meinem Wohnhaus auch immer einige Männer herum, aber ich vorbei kam, hörte ich, dass sie Arabisch sprachen. Und habe sie sofort angequatscht. Zwei Marokkaner und ein Algerier. Da war ich natürlich in meinem Element. Sie waren erfreut, dass ich sogar einige Worte Berberisch kann, aber vor allem beeindruckt, dass ich Marokko viel besser kenne als sie selbst.

Aber in der Stadt sieht es anders aus. Ich wollte in eine schicke Einkaufsgalerie, aber ein sehr netter Security Mann hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich das Rad nicht mit reinbringen kann, aber wenn ich es draußen lasse, sei es nicht sicher. Gerade vor 20 Minuten sei wieder eines gestohlen worden. Auch Danielle, die ich bei der Sonnenfinsternis traf, meinte, Straßburg hätte sich verändert, nichts sei mehr sicher. Schade für die Stadt.

Heute ist mein letzter Tag, also schaue ich in Komoot, welche Tour sich für heute eignet. Allzu lang soll sie nicht sein. Ich finde: Fahrradtour nach Trail durch den Wald. Also sehr aussagekräftig ist dieser Titel nicht, muss ihn umändern. Aber mit 30 km genau richtig für heute. Bisher war ich eher im Norden von Straßburg unterwegs, diesmal geht es nach Süden. Zunächst wieder über eine Brücke nach Kehl, also Deutschland, dann wunderschön am Altrhein entlang nach Süden. Wo auch immer Trail sein soll, ich habe es nicht gefunden. Auf der französischen Seite ging es dann wieder zurück.

Heute hatte ich ein gutes Timing, was die Mittagspause betrifft. Aber es gab an der ganzen Strecke nur ein Restaurant. Eigentlich sehr schön, es haben sogar zwei Musiker gespielt, man hätte mich auch rein gelassen, aber sie hatten heute Barbecue-Buffet für 40 Euro. Nein, das ist nichts für mich, schon von der Menge her, die man für 40 Euro essen müsste. Also geht es wieder zurück in die Wohnung für eine lange Ruhepause und wer weiß, was der Abend noch bringt.

Straßburg 4 – Bassin des Remparts -Maison Kammerzell

Es sind nun etwa 50 Jahre her. Ich war noch verheiratet, mein Sohn ein Schulkind, aber noch aus der Kindergartenzeit waren wir ein kleines Grüppchen von Eltern, die sich oft trafen. Eines Abends schwärmten wir vom wundervollen französischen Essen und kamen auf die Idee, doch einfach mal einen Kurztrip nach Straßburg zu machen und im berühmten Restaurant Kammerzell direkt neben dem Münster zu dinieren. Gesagt, getan, ich buchte eines dieser berühmten alten französischen Billighotels mit durchgelegenen Matratzen, um dann im teuersten Restaurant der Stadt zu essen. Aber dieser Abend blieb mir eben bis heute im Gedächtnis, es war sicher mit ein Grund, dass ich diesmal Straßburg ausgewählt hatte. Außer während eines Betriebsausflugs mit dem Statistischen Bundesamt war ich nie mehr in der Stadt. Und gleich am ersten Nachmittag stand ich tatsächlich davor. Die Tische draußen elegant gedeckt mit weißem Linnen, aber alles schon reserviert. Doch nun habe ich ebenso spontan die Webseite angeklickt und einen Tisch ganz für mich allein zum Lunch reserviert.

Doch vor dem Vergnügen kommt die Arbeit. Die heutige Tour heißt „Von Strasbourg nach Bassin des Remparts“ und ist 40 km lang. Grob geht es in einem Ring um Straßburg. Einfach ein Traum, die Radspuren, sie sind einfach überall. Und eine Menge weißer Farbe ist hier verarbeitet, überall gibt es Hinweise aufgezeichnet, man kann sich eigentlich nicht verfahren. Als ich die schöne russisch-orthodoxe Kapelle sehe merke ich, dass ich wieder ein Stück auf der Route von gestern bin und gleich ins europäische Viertel komme. Aber von dort aus geht es dann anders weiter, und zwar für viele Kilometer entlang des Kanals. Sehr schöner Radweg, gutes Vorwärtskommen.

Einige Dörfer folgen, auch hier wieder schöne Restaurants, aber ich freue mich ja auf das Mittagessen im Kammerzell. Später dann ging es durch den Wald über die Piste des Forts, ein von der Stadt ausgeschilderter Rundkurs, der zu alten Festungsanlagen führt. Dann eher langweilig durch einige Orte, aber das letzte Stück war wieder schön, schattiger Weg entlang eines Baches. Um Straßburg gibt es einfach sehr viel Wasser.

Aber dann, das Maison Kammerzell! Ich hatte mich ja so sehr darauf gefreut. Es liegt inmitten des Touristiktrubels, aber es ist so ein ehrwürdiges Haus und so eine schöne Erinnerung. Auf der Karte entschied ich mich für Choucroute Canard confits für 26,90 Euro. Also nicht die urtypische Elsässer Schlachtplatte mit Sauerkraut, sondern etwas abgewandelt mit Entenbeinchen.

Ich war ja so enttäuscht! Mein Gott, das könnte ich ja besser kochen. Mir scheint, hier denkt man sich, einfach abkassieren, auf dem Ruhm ausruhen, die Küche ist nicht mehr so wichtig, die Lage zählt. Die kleinen Kartöffelchen hart und trocken, genau wie das Entchen, das Sauerkraut absolut langweilig im Geschmack, da hat der Biss gefehlt. Nein, das war rausgeworfenes Geld. Und schon wieder denke ich wehmütig an das L’Ami Schutz.

Straßburg 3 – Gambsheim – Kehl

Mal wieder in Komoot geschaut und für heute eine Tour etwas außerhalb gewählt. Es soll zunächst nach Norden bis Gambsheim gehen und dann auf der deutschen Seite zurück nach Kehl, 48 km insgesamt. Kehl und Straßburg sind ja bequem durch zwei mächtige Brücken verbunden.

Zunächst geht es wieder durch Straßburgs Vororte. Ich konnte erneut die unterschiedlichen Radspuren erleben. Manchmal breite Trails, von der Straße abgesetzt, manchmal nur aufgemalte Spuren neben der Autostraße, manchmal aber auch ruhige Nebenstraßen, wo ein weißes Fahrrad Symbol kenntlich macht, dass Autofahrer Rücksicht nehmen müssen. Und das tun sie. Ich mache meine ganze Navigation mit Komoot, aber die Stadt hat auch Rundtouren ausgearbeitet, die besonders gekennzeichnet sind. Ich fahre ja vor allem in Florida und dort ist das riesengroße Problem, dass es zwar manchmal Fahrradspuren gibt, aber keine fahrradgerechten automatischen Ampeln. Man muss immer stoppen, den Knopf suchen und dabei oft vom Rad absteigen, und dann endlos warten. Das ist hier natürlich nicht der Fall, die Ampeln sind speziell auch auf Radfahrer ausgerichtet.

Bald erreiche ich ein paar schöne Elsass-Dörfer und dort sind auch genau die Art von Restaurants, die ich suche. Mit guter Elsässer Küche. Aber das Timing stimmt nicht, es ist noch zu früh. Was natürlich auf andere Art richtig ist, denn wir sind mitten in einer Hitzewelle, mit Höchsttemperaturen von etwa 36 °C. Doch am Morgen ist es noch recht angenehm und der Fahrtwind tut sein Übriges.

Ja, und dann komme ich an die Grenze zu Deutschland. Genau da passiere ich eine verunfallte Radlerin, die gerade im Krankenwagen abtransportiert wird. Der Unterschied zwischen Frankreich und Deutschland ist riesig, die Radwege sind viel schlechter und teilweise auch überhaupt nicht da. Komoot führt mich über eine Landstraße ohne Seitenstreifen, auf der 100 kmh erlaubt sind.

Zum Glück geht es dann hoch auf den Damm, das macht schon mehr Spaß, auch wenn der Untergrund nicht asphaltiert ist. Ich habe ja immer Angst, dass ich einen Platten habe, aber so weit ist es noch immer gut gegangen.

Dann erreiche ich Kehl, komme nicht richtig in die Stadt, denn ich muss rechts abbiegen und über die berühmten zwei Brücken fahren. Die wären in den Augen der Amerikaner auf jeden Fall erstaunlich, denn es gibt eine breite Radspur und daneben eine Trasse für die Straßenbahn. Öffentlichen Personentransport kennen die ja kaum, und auch Radwege, um zum Arbeiten zu fahren oder einzukaufen gibt es nicht ausreichend. Dafür allerdings einige sehr schöne Trails für die Freizeit, siehe meine Fahrradbücher: www.bikecentralflorida.com

Von der Brücke ist es nicht weit zu meiner Stadtwohnung und ich lege erst einmal eine lange Mittagspause ein. Was esse ich denn heute? Finde in Google Maps ein kleines Restaurant, fahre hin und es ist zu. Im August ist in Frankreich halt vieles zu, auch die Bäckereien, die ich so bräuchte für mein Frühstück. Aber ein Carrefour Express ist gleich an der Ecke, da spaziere ich morgens hin und hole mir frische Croissants. Natürlich geht auch die Radautobahn dorthin, aber die 350 Meter laufe ich doch ganz gerne mal in der Morgen-Kühle.

Ja, heute also kein Restaurant, ich fahre zum Lidl und entscheide mich ganz bescheiden für ein Baguette mit gekochten Eiern. Bin gut ausgerüstet, in der Wohnung ist eine Nespresso-Maschine, aber ich habe mir noch meinen Eierkocher und den Milchschäumer mitgebracht. Ein gutes Frühstück muss sein.

Straßburg 2 – Capitale Européenne

Das Zentrum Petite France hatte ich ja schon am Abend zuvor erkundet, heute habe ich die von Komoot angebotene Kulturrundfahrt gemacht. Auch hier wieder einfach ein Traum, die Fahrradstraßen. Es ging teils an der Ill entlang, teils durch einen Park mit der Russisch-Orthodoxen Kapelle, und vor allem das Europaviertel war sehr eindrucksvoll. Leider auch mit vielen Baustellen. Es ist so eine schöne Stadt, ja, hier könnte ich wohnen.

 

Und natürlich endete es wieder in Petite France. Am liebsten wäre ich noch einmal ins Amis Schutz gegangen, aber man sollte ja auch was Neues ausprobieren. So ging ich ins Marco Polo. Super schön gelegen mit einer von Blumen eingerahmten Terrasse direkt am Fluss. Ich bestellte eine Pizza, sie war ganz gut aber lange nicht so ein tolles Essen wie am Tag zuvor. Ob ich das Schutz doch noch mal einplane?

Es ging zurück in „meine Stadtwohnung mit Balkon“, wo ich mich etwas ausruhte. Ich habe ja die Hitzewelle für Straßburg bestellt, es sind so 35 °C, da kommt man bei einer Radtour schon etwas ins Schwitzen. Doch am Abend steht noch ein anderes Event auf dem Programm, die partielle Sonnenfinsternis. Ich fahre zur Mediatheque auf einer Halbinsel, wo sich schon viele Leute eingefunden haben, bewaffnet mit schwarzen Sonnenbrillen. Ich habe natürlich keine. Doch komme ich mit einer Dame ins Gespräch, sie hat es sich mit Tochter und Freundin gemütlich gemacht und sie schlürfen Sekt. Danielle schenkt mir eine Brille und achtet sehr darauf, dass ich nicht unbewaffnet in die Sonne schaue, denn sie ist Krankenschwester. Sie hätte mir auch gerne einen Sekt angeboten, aber es gibt kein Glas mehr. War dennoch ein richtig schöner Abschluss für meinen zweiten Straßburg-Tag. Das Bild der Sonne war eindrucksvoll, sie war fast völlig vom Mond bedeckt, aber es ließ sich nicht mit dem Handy fotografieren.

Fahrradurlaub in Straßburg, Teil 1

Ich habe mir angewöhnt, jedes Jahr mit meinem Auto, das Rad hintendrauf, irgendwohin zu fahren, was nicht allzu weit von meinem Wohnort entfernt ist, und dort einige Tage zu bleiben, um schöne Radtouren zu unternehmen. So war ich einige Male an der Mosel, auch am Rhein, an der Saar, häufig im Nordelsass und diesmal eben in Straßburg. Und muss sagen, das toppt alles. So wunderschön hier.

Was ich vorher nicht wusste: Straßburg gilt als die fahrradfreundlichste Stadt Frankreichs und bietet ein über 600 Kilometer langes Radwegenetz im gesamten Ballungsgebiet. Dank breiter, separater Radspuren, verkehrsberuhigter Zonen, des neuen Rad-Rings (Ring Vélo) um das Stadtzentrum sowie direkter Verbindungen über den Rhein nach Deutschland ist das Radfahren sicher, schnell und unkompliziert. Tolle Verbindung über die Zwei-Ufer-Garten-Brücke direkt ins deutsche Kehl.

Über AirBnB hatte ich mir ein kleines Apartment in einem Vorort gebucht, aber nicht ohne zuvor zu fragen, ob ich Auto und Rad sicher unterstellen kann. Die superfreundliche Audrey hat mir beides bestätigt. Das Studio ist in einer großen Wohnanlage mit privaten Parkplätzen und zu jeder Wohneinheit gibt es eine kameraüberwachte Radgarage. Direkt vor dem Haus verläuft der Radweg, auf dem man wirklich überall hinkommt, zum berühmten Münster und dem historischen Viertel „La Petite France“, aber auch nach Kehl. Mir scheint, hier sind nicht nur die Hauptstraßen mit Radwegen bestückt, sondern sogar die Nebenstraßen. Und muss man wirklich mal für ein kurzes Stück die Autostraße befahren, sind da Räder aufgezeichnet und die Autofahrer nehmen Rücksicht. Es ist natürlich der richtige Move für eine Stadt wie Straßburg, die von Touristen überschwemmt wird. Würden die alle ins Zentrum mit dem Auto kommen, so wäre Chaos. So gibt es nicht nur gute Straßenbahnverbindungen, sondern auch an allen Ecken Räder zum Mieten. Interessant auch, dass es hier kaum eBikes auf den Straßen gibt.

Zur Ankunft hat mir Audrey nicht nur alles erklärt, sondern auch den Kühlschrank mit eiskaltem Wasser und Zitrone bestückt, ich konnte mich bei meinem Aufenthalt tatsächlich über eine Hitzewelle von über 30 ° freuen, und das kalte Wasser ist da genau das, was man braucht. Habe auch eine super Radflasche, die das Wasser während der ganzen Fahrt eiskalt hält.

Fünf Tage will ich hier bleiben und schon der erste war einfach topp. Ich fuhr noch am gleichen Abend über eine richtige Rad-Autobahn in die Innenstadt und erreichte gerade zur Küchenöffnung das L’Ami Schutz bei den überdeckten Brücken. Das wars! Genau was ich mir vorgestellt hatte. Jeder bestellt dort Flammkuchen, der ist sicher auch gut, ich aber Escalopes de Fois Gras. Oh mein Gott, so gut habe ich das noch nicht gegessen, nicht einmal bei Lafer. Und der Preis – geschenkt. Und auch die Bedienung, super nett. Und so sparsam wie ich sonst immer bin, hier will ich zuschlagen und jeden Tag essen gehen. Zum Glück reicht mir auch die Vorspeise, ein weiteres Gericht wäre mir zu viel.

YouTube Lawn Care Videos

Wir haben ja schon alle von den schrecklichen Tiktok Videos gehört, in denen junge Menschen dazu verleitet werden, ganz unmöglichen Dingen nachzueifern. Und wie sehr das von der Jugend geschaut wird. Ich möchte euch heute gestehen, dass ich auch viel Videos schaue, nicht Tiktok, sondern meinem Alter entsprechend YouTube. Und ich muss sagen, da gibt es ganz wundervolle Videos. Es liegt ja an dem einzelnen, was genau er sich aussucht. Also ich schaue wahnsinnig gerne die sogenannten Lawn Service Videos. Ja, natürlich, fast alle meine Favoriten sind in Englisch, man kann aber oft die Sprache wählen. Diese Videos inspirieren mich, wenn ich in Florida bin, gleich in den Garten zu gehen und etwas zu arbeiten. Da sind zum Beispiel die Blessing Boys, sie wohnen in Austin, Texas. Ein Vater, der einmal pro Woche mit seinen Söhnen loszieht, um völlig überwucherte Gärten in Ordnung zu bringen. Oft sind die Bewohner aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage es selbst zu tun und über die Jahre ist ihnen alles buchstäblich über den Kopf gewachsen. Oft sind es aber auch verlassene Häuser, die seit Jahren leer stehen, keiner kümmert sich darum und die Nachbarn müssen mit diesem übel aussehenden Anwesen nebenan leben. Zion, der Jüngste von Justin‘s Boys ist gerade mal sechs. Man konnte ihn schon sehen, wie er zu Hause noch auf Mutters Schoß saß, aber mit 6 Jahren war er schon dabei und eiferte seinen großen Brüdern nach, nun ist er fast 7. Es ist so wunderbar diese Familie zu erleben. Das ist wirklich ein Video, das man sich mal anschauen sollte. Ich finde, Justin hat eine wunderbare Art, seine Söhne zu verantwortungsvollen Menschen zu erziehen. Inzwischen hat er 700.000 Abonnenten.

https://www.youtube.com/@TheBlessingBoys

An zweiter Stelle kommt für mich Midlife Stockman. Sean arbeitet alleine und hat sich auf die Fahne geschrieben, Detroit zu einer schöneren Stadt zu machen. Sein Motto: Work hard, love your neighbor. Auch er widmet sich überwucherten Grundstücken, vor allem die Sidewalks schaufelt er frei. In USA ist ein solcher Sidewalk, Bürgersteig, zwar von der Stadt angelegt und betoniert, aber muss von den Anwohnern gepflegt werden. Und wenn er überwuchert ist kann er halt nicht mehr benutzt werden. Sean repariert auch schon mal abgerissene Regenrinnen, Zäune oder Garagentore, aber seine Besonderheit ist, dass er sich mit dem Zuschauer persönlich unterhält. Er redet sehr viel während seinen Videos und das ist ganz unterhaltsam. Und immer erzählt er auch die Geschichte, die hinter dem Grundstück steckt. Inzwischen ist er in Detroit so bekannt, dass dauernd vorbeifahrende Leute anhalten, ihn erkennen und sich für seine Arbeit bedanken. Er hat inzwischen über eine Million Abonnenten.

https://www.youtube.com/@MidlifeStockman

Spannend ist es auch, M&D Lawn Care zuzusehen. Da ist Martin, mexikanischer Abstammung, mit seinem Sohn Daniel, auch hier kümmert man sich um überwucherte Grundstücke. Es wird nicht so viel geredet, aber das besondere hier ist, wie Vater Martin mit seiner Machete umgeht, da ist er ein wirklicher Meister, wie es nur ein Mexikaner kann, da bekommt man nicht genug davon. Wo andere elektrische Sägen einsetzen haut er mit seiner Machete drauf. Der Kanal hat etwa 620.000 Abonnenten. 

https://www.youtube.com/@MDLawn-care

Zwar gibt es noch ein, zwei andere, die ich schaue, aber das sind meine Favoriten. Doch dann gibt es noch Cole Simpson aus Columbia, South Carolina. Er ist noch nicht so lange im Geschäft, hat nur 190.000 Abonnenten, aber was er tut ist wirklich beeindruckend. Mit dieser geringen Mitgliederzahl kann er noch nicht so viele Einnahmen haben, er sagt auch selbst, dass sich sein Kanal noch nicht selbst trägt, aber gerade deshalb ist es so umwerfend, was er macht. Die anderen investieren lediglich ihre Arbeitszeit, brauchen natürlich auch Geräte, aber er gibt den Leuten unglaublich teure Geschenke. Er kommt mit seinen Männern, offeriert angeblich nur Lawn Care, und setzt ihnen am nächsten Tag ein komplettes neues Dach auf das Haus, was schon mal 10.000 $ kosten kann. Heute sah ich eine andere Episode. Er sprach einen Obdachlosen auf der Straße an, lud ihn zum Frühstück ein, und sorgte dann dafür, dass er einen Job und eine Unterkunft bekam. In der Episode einen Monat später hatte er ihn sogar selbst beschäftigt. Es ist wirklich grandios was er macht und ich wünsche ihm ganz schnell eine Million Abonnenten.

https://www.youtube.com/@sodacitysimpson

Schaut euch mal ein paar von diesen Videos an, die gerade in dieser schrecklichen Zeit übler Politik und Kriege ein wenig Hoffnung machen. Social Media kann auch gute Inhalte haben.

P.S. Und dann gibt es noch Al Bladez. Ich habe ihm lange Zeit keine Beachtung geschenkt, da ich ihn nicht mochte mit seinem langen Bart. Es hat deshalb eine ganze Weile gedauert, bis ich herausbekamm, was für ein Fehler das war. Nicht nur macht er gute Videos, hat 1,4 Millionen Follower, er ist sogar quasi ein Nachbar. Gibt eine Emailadresse in Port Orange an, wo ich ja auch wohne. Und natürlich zeigt er Florida-Gärten, die mir von der Pflanzenwelt ja sehr gut bekannt sind. Oft arbeitet er auch mit AP zusammen. Der Afroamerikaner lebt in Fort Pierce etwas mehr südlich, hat eigenen Kanal namens Clean the City und ist zwar ganz lustig, aber nicht ganz so professionell. Er hat auch nur 160.000 Abonnenten.

https://www.youtube.com/@therealalbladez

https://www.youtube.com/@Cleanthecityinc

und das bin ich bei der Arbeit

B-2 Visum für USA

Es sind jetzt 30 Jahre seit ich nach USA, Florida, reise, und 25 Jahre, seit ich dort ein Heim besitze, mein kleines Paradies. Zuvor waren es nur einige Wochen Urlaub, aber seit ich in Rente bin, bleibe ich den ganzen Winter und brauche dafür das B2 Visum, das mir einen Aufenthalt von 6 Monaten erlaubt. Mit dem ESTA könnte ich nur 3 Monate bleiben, was mir nicht genügt.

Dieses Visum wird für 10 Jahre ausgestellt und es ist gerade jetzt abgelaufen, muss erneuert werden. Bestimmt sagen die Meisten nun, was willst du denn in der aktuellen politischen Zeit in den USA, da würde ich nicht mehr hinfahren. Ja, ihr habt recht, das ist ein gutes Argument. Wäre ich Urlauber würde ich wohl ganz genauso denken und nach Marokko oder sonst wohin fahren.

Aber ich bin keine Urlauberin, ich habe mein Heim dort und es ist einfach so schön. Auch in Deutschland habe ich eine Wohnung, sie ist in vielem sogar besser als mein bescheidenes Florida Heim, aber in vielem eben auch weniger schön. Und mein Herz hängt daran, ich liebe es sehr. Natürlich liebe ich auch das milde Winterwetter und die vielen Aktivitäten, die ich dort machen kann.

Nun muss das Visum also erneuert werden. Das gibt mir schon ein ungutes Gefühl in der augenblicklichen Weltlage. Aber – ich bin doch eine alte weiße Frau, in einem Alter, in dem ich mein eigenes Einkommen habe und in USA nicht arbeiten will. Das tröstet mich und ich starte also den Prozess.

Zunächst muss ich auf der Seite

https://ceac.state.gov/GenNIV/Default.aspx

den Antrag DS-160 ausfüllen. „The first step in applying for a U.S. nonimmigrant visa is to complete your application. It takes approximately 90 minutes to do this.“

Ja, das stimmt wohl, es dauert so lange, es sind viele Fragen zu beantworten. Wann ist meine Mutter geboren? Sie ist schon viele Jahre tot. Die Namen meiner Social Media Accounts, nicht aber alle meine Kontakte, wie es in der Presse mal hieß. Auch benötige ich ein Passbild im US-Format, aber mein lokaler Fotograf weiß, wie das geht, ich zahle 30 Euro und bekomme zwei Fotos sowie einen Link zur online-Version. Beides wird benötigt.

Aber ich schaffe das und muss dann eine neue Seite aufrufen, eine Seite, wo man das Interview terminieren soll. Und da wird es schwierig. Die Seite ist einfach nicht aufzurufen, immer erscheint error. Es kostet mich Stunden, aber irgendwann schaffe ich es.

Dort erfahre ich, dass man auf das Interview verzichten kann, da ich bereits ein abgelaufenes Visum habe. Ich werde aufgefordert, die Gebühr zu bezahlen, 166,50 Euro. Außerdem soll ich angeben, ob ich einen UPS-Service nutzen möchte, um meine Pässe (alt und neu) an das Konsulat in Frankfurt zu senden, das für mich zuständig ist. Die Gebühr dafür ist hoch, aber ich wohne nicht weit entfernt und beschließe, das Angebot zu nutzen, die Pässe kostenlos in einem Postbox Büro in Frankfurt abzugeben.

Ich verstehe die Website so, dass ich nun eine Aufforderung bekommen soll, an welcher Adresse ich die Pässe abgeben soll. Es kommt nichts. Geduldig wie ich bin warte ich zwei Wochen und rufe dann nochmal die Website auf. Das war natürlich mein Fehler, denn dort steht unter dem Punkt „manage your visa“ die Adresse eines Büros „Postbox“, wo ich alles abgeben soll. Fahre gleich am nächsten Tag dort hin, dem 3. Juni. Ich soll alles in einen Umschlag stecken und meinen Namen sowie die UID darauf schreiben.

Was zum Teufel ist die UID? Ich habe nichts gefunden. Fahre zur Postbox und hoffe, die können mir das sagen. Nein, sie brauchen die Nummer, ohne das geht nichts. Wo ist denn bloß die Nummer. In meinem Profil auf der Webseite.

Ich setze mich ins Treppenhaus und versuche die Seite aufzurufen. Vom Handy. Zuhause habe ich die Zugangsdaten, nicht hier. Zum Glück erinnere ich mich dann noch an meinen Benutzernamen, aber das Passwort? Nunja, ich kann es neu anfordern. Doch dann will ich mich anmelden, beantworte sogar die Sicherheitsfragen richtig, aber die Seite geht einfach nicht auf. Verliere meine letzten Nerven. Soll ich wirklich wieder nach Hause fahren, die Nummer suchen und wieder nach Frankfurt? Ich rufe meine Schwiegertochter an, sie versucht im Büro rein zu kommen. Und schafft es ohne Probleme. Es scheint an dem Browser zu liegen, den mein Handy nutzt. Auf der Seite steht zwar auch nicht direkt UID, aber hinter meinem Namen eine Nummer. Damit gehe ich zur Postbox zurück, und juhuh, es klappt. Papiere abgegeben.

In der Zwischenzeit habe ich eine Woche Radurlaub im Saarland geplant und denke mir, danach ist das Visum sicher fertig zum Abholen. Ich bin erstaunt, dass noch am Vorabend der Abreise, am 10.6., also nur 7 Kalendertage nach dem Abgeben per Email die Nachricht kommt, dass ich die Pässe abholen kann. Ob das Visum drin ist oder nicht, weiß ich natürlich noch nicht.

Zum Glück steht in der Email auch, dass meine Post für 14 Tage aufgehoben wird. Ich fahre also von der Saar direkt nach Frankfurt und siehe da, alles drin. Ich kann nun für weitere 10 Jahre einreisen.

Ich berichte hier über den Prozess, weil in der Presse so viel von Schwierigkeiten mit dem Visum für USA berichtet wird und es mir deshalb viele Kopfschmerzen verursacht hat. Aber es ging genauso einfach wie früher auch.