Tunesien – eine Alternative?

Leider entwickeln sich die Corona Zahlen in Marokko nicht so gut, in Tunesien schaut es da schon viel besser aus. Tunesien wurde von Deutschland auch gerade aus der Liste der Risikogebiete genommen.

Könnte Tunesien also eine Alternative für den nächsten Winter sein? Für all die, die es zu Hause im kalten, grauen Winter nicht aushalten, so wie ich? Natürlich muss man die Entwicklung genau beobachten, keiner kann voraussagen, wie es schon im nächsten Monat aussieht, aber für mich stellt es sich doch als realistische Möglichkeit dar.

Im Jahr 1995 hatte ich ja einmal einen Reiseführer Tunesien herausgebracht. Es war damals noch im Werner Rau Verlag, und es lief nicht gut. Meine Leserschaft damals waren die Geländewagenfahrer, aber die Tunesien-Touristen suchten Ruhe und Erholung in den Strand-Resorts, dafür brauchten sie mein Buch nicht. Wohnmobile waren noch nicht in großer Zahl unterwegs.

Ich habe danach noch einige Jahre das Manuskript aktuell gehalten, so dass die Informationen nun etwa aus dem Jahr 2004 sind. Und dieses Manuskript stelle ich allen kostenlos zur Verfügung, die ebenfalls mit dem Gedanken spielen, nach Tunesien zu fahren. Ihr könnt es in meinem Shop im Bereich ebooks direkt herunter laden, auch ein extra Campingplatzverzeichnis ist angefügt. So könnt ihr euch schon mal einen Überblick verschaffen.

https://shop.edith-kohlbach.de/

Ich werde das Geschehen in Tunesien, aber auch in meinen Lieblingsländern Marokko und Florida genau verfolgen, aber wenn alles so bleibt wie im Moment strebe ich an, im Herbst nach Tunesien zu fahren und mein Buch neu herauszugeben. In der Zwischenzeit werde ich alle Infos, die ich bekomme, in das ebook einarbeiten, so sind ja zum Beispiel viele Pisten, wie die nach Ksar Ghilane, inzwischen asphaltiert. Neuere Versionen werden immer in den Shop eingestellt, daher vor der Abfahrt noch mal nachschauen, ob es was Neues gibt. Und schon am Ende des Jahres oder im Januar könnte dann das Buch erhältlich sein. Meine Facebook Gruppe Marokko – Mauretanien habe ich deshalb schon umbenannt in Marokko – Mauretanien – Tunesien mobilunterwegs

Nun aber zur Frage: lohnt sich Tunesien?

Wenn ich an die Camper denke, die sich in Marokko, was so viele wunderschöne und komfortable Campingplätze hat, über den Dreck und schlechte Sanitäranlagen beschweren, dann möchte ich sagen, bleibt zu Hause. Tunesien ist kein klassisches Campingland, es gab schon vor Corona nur sehr wenige Plätze, meist in schlechtem Zustand und wenig besucht. Durch den Einbruch des Tourismus ist nun natürlich noch mehr geschlossen. Von daher ist Tunesien ganz klar ein Land für abenteuerliche Touristen, die das Fremde suchen, das Aufregende und auch bereit sind, einmal etwas auszuprobieren. Es ist nicht so groß und abwechslungsreich wie Marokko, auch die Berge sind bei weitem nicht so hoch und in den fernen Süden darf man nicht reisen, aber es ist dennoch interessant. Die politische Situation zu Zeit ruhig. Ich freue mich darauf.

Rettbergsau

Der Entschluss stand fest, vor allem nach dem Zwischenspiel mit der Zimtzicke. Ich fahre nicht mehr mit der Gruppe. Zu anstrengend, zu wenig Pausen.

Und dann kam Markus‘ nächste Einladung. Mittwoch 18 Uhr zur Rettbergsau mit Picknick. Ich war platt. Das hat er ganz klar nur wegen mir gemacht, denn nur Aleks und ich wollten ja Pausen und nicht so schnell durchpaddeln. Also ging es ja nicht anders, ich lobte ihn für die gute Idee und sagte unsere Teilnahme zu. Wir erschienen mit minimalem Picknickzubehör, jeder sollte was mitbringen und dann teilen. Ich war sehr gespannt auf den Ablauf. Es kamen recht viele Leute, ich glaube es waren zehn. Und die Zimtzicke war nicht dabei. Raus aus der Hafeneinfahrt, rüber zur Auen-Einfahrt und an den Strand. Super kurze Strecke also, was mich noch mehr verwundert hat. Wir legten an, stülpten ein Boot um und breiteten darauf unsere Schätze aus. Wie gesagt, wir hatten minimal eingekauft. Aber außer Markusses Nudelsalat kamen nur ein paar Kräcker. Diese Picknickidee hat sich in diesem Club also noch nicht richtig durchgesetzt. Aber unsere kalten Bockwürstchen kamen gut an.

Es war recht nett, wir blieben fast eine Stunde, dann wurde eingepackt. Zur Ausfahrt, ab in den Hafen gedreht? Aber nein doch. Nun soll es doch um die Rettbergsau gehen. Oh mein Gott. Die Organisation dieser Ausfahrten ist doch etwas ungewöhnlich. Ich würde ja lieber erst eine größere Strecke machen und dann picknicken. Wollte schon abbrechen, aber Markus sagte, du kommst mit. Also noch mal die Tour von 10 km, die ich ja schon gemacht hatte. Diesmal klappte es bei mir zwar etwas besser, aber Aleks war ziemlich hinten und einen offiziellen Schlussmann, der auf die letzten aufpasst, gab es nicht. Ich sprach kurz mit Markus darüber und er gab die Info dann wohl auch weiter, aber trotzdem sagte mir Aleks später, dass er oft auf dem weiten Rhein, wo ja dann auch die großen Kähne vorbei zogen, ganz allein war und sich ziemlich unwohl gefühlt hat. Ich fürchte für ihn ist es die letzte Tour mit der Gruppe gewesen. Zudem sich am nächsten Tag auch sein Freund Iwan aus dem Urlaub zurück gemeldet hat, nun braucht er mich nicht mehr als Lückenbüßer.

Eine Lahnfahrt, die ist lustig

In meiner Gegend ist die Lahn für Kayaker einfach das Highlight. Ein ruhiger Fluss, der sich in unendlichen Windungen dahinzieht, keine großen Schiffe, die uns ärgern könnten. Da wäre ich schon gerne dabei. Habe in Google Earth die Strecke von Diez nach Laurenburg verfolgt und kam auf 16 Kilometer. Das ist schon viel. Aber Aleksander wollte es probieren, diesmal im Zweier. So kann sich jeder mal ausruhen. Dachte ich.

Markus lud in Schierstein die Kayaks auf den Hänger, die Mitglieder in den Bus, aber wir fuhren von Taunusstein direkt nach Diez. Waren deshalb auch schon viel früher da. So weit ich sehen konnte war nirgends eine Stelle, wo man die Kayaks zu Wasser lassen konnte. Ziemlich steiles Ufer, viele scharfkantige Steine. Aber Markus kam und sagte, geht schon. Oh ja, fragt sich nur wie. Einfach war es nicht, aber irgendwann waren wir doch alle auf dem Wasser.

Wunderschöne Landschaft, ruhiges Wasser. So macht Paddeln Spaß. Aber wie lang ist die Strecke denn nun? Keiner wusste es genau. Wir kamen nach knapp 5 km an die erste Schleuse, mein erstes Mal überhaupt. Sehr interessant. Fuhren ein, klammerten uns am Rand fest, aber auch nicht zu fest, denn irgendwann hätten wir da übel an der Mauer gehangen. In ziemlicher Geschwindigkeit wurde das Wasser auf etwa 5 Meter tiefer abgepumpt. In der Schleuse natürlich nette Gespräche, aber dennoch kamen wir der Frage, wie weit es noch nicht, nicht näher.

Markus fragte, ob wir eine Pause wollten. Wer schrie am lautesten ja, natürlich ich. Nur ist die Lahn, ist Deutschland nicht Florida, wo viel für die Wassersportfreunde getan wird und es überall Bootsanlegestellen und Kayak Launch gibt. Hier nichts. Dann fand Markus eine private Wiese, Treppe zu Lahn, und viele Menschen darauf den Sonntag feiern. Er fragte und wir bekamen die Erlaubnis dort anzuhalten. Das war wirklich eine schöne Pause, natürlich auch in dieser wichtigen Sache eben nicht Florida, wo es wirklich überall öffentliche Parks und Toilettenanlagen gibt. Hier blieb nur der Busch oder einhalten. Die anderen hatten einen Lunch mitgebracht, wir nicht, denn wir wussten ja über den Ablauf des Tages wenig.

Danach ging es mit kräftigen Schlägen weiter Richtung Laurenburg. Markus im Zweier weit voraus und bald ganz verschwunden, ohne uns etwas zu sagen. Das ist meine Kritik an der Gruppe, es wird einfach zu wenig über den Ablauf gesagt und zu schnell gerudert. Denn wir alle versuchten natürlich, so schnell es ging, dem verschwundenen Markus zu folgen, und auch wenn Aleks oft sagte, ich solle mich doch etwas ausruhen und ihn paddeln lassen, war klar, dass wir dann nicht mit den anderen mithalten. Als wir dann in Laurenburg ankamen, es waren 17 km, war von Markus keine Spur zu finden. Ein Anruf ergab, dass er so schnell war, um den Zug zurück nach Diez zu bekommen und unseren Bus zu holen. Hätten wir das gewusst, hätten wir doch in aller Gemütsruhe paddeln können.

In Laurenburg angekommen dachte ich natürlich, hier gibt es eine Kneipe. Und ein kühles Bier. Wir kamen um 17.59 Uhr an, und um 18 Uhr schloss das einzige Kiosk. Ansonsten gibt es dort so gut wie nichts, vor allem keine Kneipe oder Verkaufsstätte, nur den Bahnhof. Markus hatte den Zug um 18.05 Uhr bekommen, um 19.05 sollte der nächste gehen. So wie ich den Plan verstand sollten wir damit zurück nach Diez und unseren Autos fahren, die anderen bei den Booten bleiben.

Das ging aber nicht. Wegen einer einzigen Gewitterziege. Sie war bisher bei jeder Fahrt dabei und hatte mich jedesmal für irgendetwas kritisiert. Und diesmal unter anderem dafür, dass es ja gar nicht ginge, dass wir nicht beim Aufladen der Boote helfen, wo wir schon bei der Abfahrt nicht dabei waren. Es folgte ein richtiger Zickenkrieg, aber wir blieben. Um viertel nach sieben kam Markus und wir hätten dann auf den Zug um 20:05 Uhr warten müssen. Aber Markus ist dann doch ein ganz anderes Kaliber, für ihn war es selbstverständlich, dass er uns vier, die den Wagen in Diez stehen hatten, auch dorthin fuhr. Obwohl es einen viel kürzeren Weg zurück nach Wiesbaden gegeben hätte.

Gesagt, getan. Nur, in Diez ist die Innenstadt wegen Bauarbeiten ziemlich gesperrt. Und irgendwann stand Markus mit Bus und Anhänger an einer Stelle, wo es nicht mehr vor oder zurück ging. Kurzentschlossen fuhr er in die kurze Einbahnstraße, natürlich entgegen der Richtung. Und dann einen bestimmt 5 km langen Umweg bis zum 500 m entfernten Bahnhof. All das mit einer Ruhe, von der sich die Zimtzicke ein Stück von abschneiden könnte.

Aleksander hatte Hunger, wollte auf dem Rückweg etwas essen. Die Hühnerkirche kurz vor zu Hause bot sich an, wir nahmen Platz im netten Innenhof, das Mädel kam und sagte, die Küche ist zu. Mist. Erst kurz nach 20 Uhr. Weiter nach Taunusstein zum Chinesen. Die Küche ist zu. Zum nächsten Chinesen, Aleks wollte unbedingt Ente. Aber den konnten wir erst gar nicht erreichen, Abfahrt verpasst, Drängler hinter mir. Zurück nach Wehen. Da soll es doch einen Vietnamesen geben. Inzwischen war es nach 21 Uhr und auf dem Land wird ja früh der Bürgersteig hochgeklappt. Doch der Viet Thai entpuppte sich als Takeaway und hatte noch auf. Und Ente. Und Saigon Bier. Aleks war glücklich. Und der Abend gerettet.

Kayakabenteuer

Markus, der Kanuführer, hatte wieder zum Paddeln geladen und diesmal sollte es um die Rettbergsau gehen. Das ist eine schmale Insel mitten im Rhein und gut 3 Kilometer lang, die ganze Tour somit 10 km. In Florida paddele ich zwar schon länger, aber kürzere Strecken durch flaches, ruhiges Wasser. Ich will euch nicht alles genau berichten, aber es war doch recht lang und da ich nicht an Handschuhe gedacht hatte bildeten sich auch ein paar Blasen. So richtig toll war es nicht, denn es die Leute paddelten einfach los und achteten nicht darauf, ob es auch langsamere Leute gibt. Und ich als Neuling so allein auf dem Rhein, das ist nicht ideal.

Nachbar Aleksander war zwar gleichzeitig mit mir in den Club eingetreten, aber er paddelte nur mit Freund Iwan, Jungs halt zusammen. Doch dann ging Iwan in Urlaub und Aleksander erinnerte sich an mich und schlug vor, zusammen paddeln zu gehen. Wir blieben nur im Hafen und ließen uns so richtig Zeit bei herrlichem Wetter. War schön. Doch eigentlich hätten wir gerne irgendwo angelegt und wären mal ausgestiegen, doch das ist im Hafen nicht möglich.

Also sollte es beim nächstenmal doch auf den Rhein gehen. Genau gegenüber der Hafenausfahrt ist der Beginn der Rettbergsau, sie bildet dort eine Öffnung und es ist möglich, ins Innere der Au zu kommen. Dort sind Sandstrände und es ist deshalb ein beliebter Liegeplatz am Wochenende für kleine Boote. Doch zunächst muss man über die Fahrrinne der großen Schiffe kommen. Wir waren in zwei Einern, ich fuhr voraus, Aleksander weit hinter mir. Es war etwas windig und der Rhein hatte hohe Wellen. Aber wir kamen gut an. Fanden eine schöne Stelle, stiegen aus und Aleksander schwamm sogar. Das Wasser im Innern der Au ist zwar ruhig, aber nicht sehr sauber, also nichts für mich.

Dann ging es wieder zurück. Aleksander sagte, bitte bleib in meiner Nähe. Also paddelten wir hintereinander aus der Lagune auf den großen Fluss, Blick rechts, Blick links. Ich sah einen großen Schlepper in der Ferne, aber nahm an, dass er in die Gegenrichtung fährt. Also los in die nun wirklich hohen Wellen.

Bitte erspart mir die Einzelheiten, nur so viel, es war knapp. Der Kahn kam eben doch in unsere Richtung. Nach diesem zu wackligen Knien führenden Abenteuer wollten wir uns eigentlich in Zukunft auf den langweiligen Hafen beschränken, doch dann lud Markus zu einer Fahrt auf die Lahn ein.

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh …

An das Kinderlied erinnere ich mich, aber an mein Schuhputzzeug nicht. Normalerweise trage ich Teva Sandalen und Turnschuhe, die braucht man nicht putzen. Aber gestern trug ich mal Lederschuhe. Und stellte plötzlich fest, dass die total schlammverschmiert waren. Also putzen!

Ja, aber wo ist mein Schuhputzzeug? Ich weiß, dass ich mal, als ich in grauer Vorzeit noch arbeitete und im Büro etwas weniger leger gekleidet sein wollte, eine Menge davon besaß. Und fleißig putzte. So was bewahrt man ja meist in einer Schublade auf. Aber ich kenne alle meine Schubladen, da ist nichts. Wo könnte es sein?

Doch zum Glück hat die Demenz noch nicht hundertprozentig zugeschlagen, plötzlich fiel mir ein, dass ich doch eine wunderbare Schuhputztruhe besitze, handbemalt, so wie sie die professionellen in Marokko benutzen. Also ab in meine marokkanische Ecke und da stand sie. Weinrot sind die Schuhe, aber ich fand zunächst nur Unmengen von neuen Tuben mit blauer Schuhcreme. Ja, besaß ich denn jemals blaue Schuhe? Ich kann mich nicht erinnern. Schwarz war schon ziemlich eingetrocknet, hätte mir aber eh nichts genutzt. Aber da war sie, eine Tube mit Mahagoni. Zwar etwas vertrocknet, aber es klappte.

Es ist schon erschreckend, was man so alles vergisst. Aber irgendwann, wenn ich nicht mehr daran denke, fällt es mir wieder ein. Also noch nicht alles zu spät.

Danke, liebes Konjunkturpaket

Heute Morgen fiel ich wieder in ein ganz tiefes Coronaloch. Auslöser war das seit Wochen diskutierte Konjunkturpaket, das ja vor allem mit seiner Mehrwertsteuersenkung unendliche Impulse zur Ankurbelung der Wirtschaft geben soll.

Welche Wirtschaft? Meine ganz sicher nicht. Mit Beginn der Pandemie Anfang März  sanken meine Buchverkäufe auf Null. Mein Mitarbeiter auf Minijob Basis, der zwar noch andere Einkünfte hat, aber dennoch diesen Posten in seiner Lebensplanung fest eingeplant hat, war ebenso davon betroffen. Null. Nichts mehr. Das traf uns hart. Klar habe ich noch eine Rente, habe ja mein Leben lang hart dafür gearbeitet. Aber dieses Zusatzeinkommen ist auch für mich wertvoll, ermöglicht nur dieses die Möglichkeit zu reisen.

Klar, nun kam Corona und ich kann eh nicht mehr reisen. Aber ich fühle mich eingesperrt, fühle mich wie im Gefängnis. Und heute früh kam es besonders schlimm. Ich versuche, es mit Sport zu kompensieren, war wahrscheinlich noch nie im Leben so fit wie jetzt.

Aber was bringt mir das Konjunkturpaket? Null, nichts, niente, rien, oualou. Mehrwertsteuer auf Bücher künftig 5 % statt 7 %? Klasse. Pro Campingführer 3 Cent. Das gebe ich nicht weiter, kommt in meine Tasche, denn es gibt ja Buchpreisbindung. 3 Cent von jedem Buch, das nun nicht bestellt wird. Und auch nicht bestellt würde, wenn ich die 3 Cent weiter gäbe. Denn im Moment sind Reiseführer so das letzte, was die Menschen brauchen und kaufen. Mein ziemlich großer Verdienstausfall wird also getragen: einzig und allein von mir selbst!

Aber wenn ich diese scheinheiligen Äußerungen unserer Politiker höre wird es mir einfach nur schlecht. Mein Ausfall ist da, ist real, aber von den Hilfen kommt bei mir absolut nichts an. Nein, ich werde mir kein Elektroauto kaufen. Weiß auch nicht, wie ich damit in die Sahara kommen soll. Und auch keinen neuen Fernseher oder Waschmaschine. Die einzige Anschaffung, die ich für sinnvoll hielt, was das eBike. Aber auch hierfür kommt diese Mehrwertsteuerabsenkung viel zu spät, denn Corona begann ja schon vor einer ganzen Weile, nun ist es zu spät. Wer also profitiert von dieser Maßnahme? Amazon, die in der Summe ihrer riesigen Umsätze nun noch weniger zahlen müssen. Oder wer?

Ich bin so sauer.

Marokko aktuell

Heute hatte ich ein längeres Telefongespräch mit Abdou, alter Freund und Reiseveranstalter in Marokko. Er ist glücklich, nach 3 Monaten des Lockdowns nun endlich wieder einmal in einem Cafe zu sitzen und zu frühstücken. Ich möchte vorausschicken, dass alles, was ich hier berichte, auf Hörensagen beruht, ich habe keine gesicherten Fakten oder Quellen dafür.

Auch in Marokko gab es staatliche Hilfen für die Menschen. So hat ein Großteil seiner fest angestellten Mitarbeiter ein Überbrückungsgeld vom Staat bekommen und Abdou hat noch etwas drauf gelegt. Die Familien im Süden, die wegen ausbleibender Touristen ja keine Einkünfte mehr hatten, haben monatlich 1200 Dirham bekommen, damit sie Nahrungsmittel kaufen können. Abdou sagte, zum Glück verfügt Marokko ja über genügend Nahrungsmittel, so dass niemand hungern muss. Und dieses Hilfsprogramm führt er auf den König zurück, nicht auf die Regierung.

Er selbst hat die Zeit genutzt, um sein Lieblingsprojekt White Camel weiter auszubauen. In den allerersten Wochen war es nicht möglich, dort zu arbeiten, aber danach konnte er doch bauen, immerhin liegt es außerhalb von Marrakech in freier Natur. Er hat ein zusätzliches Haus errichtet für einen Spa mit Hammam und ich kann es kaum abwarten, das zu sehen (und zu nutzen). Ich füge euch ein Video vom weißen Kamel an, das ich letzten November gedreht habe. Ihr könnt davon ausgehen, dass es jetzt noch viel schöner ist.

Inzwischen sind also Geschäfte, Restaurants und sogar die Hammams wieder geöffnet. Das White Camel will ab 11. Juli wieder Gäste empfangen. Es gibt schon Flüge, die hauptsächlich dazu dienen, die vielen Marokkaner, die wegen Corona in Europa gestrandet sind, heim zu holen. Diese Leute sollen nach Ankunft für eine Woche auf Staatskosten in Hotels untergebracht werden. Die Infiziertenzahlen steigen in den letzten Tagen, einfach weil zur Zeit massiv getestet wird. Angestellte im Tourismussektor, auch Abdous Chauffeure werden getestet. Trotzdem oder gerade deshalb hofft Abdou, dass ab 11. Juli das Land wieder für Touristen geöffnet wird. Ich habe mal geschaut und einfach so nach einem Flug Frankfurt – Marrakech für den 22. Juli gesucht. Ryan Air hat nichts, aber auf der Seite von Royal Air Maroc wird mir ein Flug von AirFrance angeboten mit Umsteigen in Paris. 300 Euro sind durchaus korrekt dafür.

Mein Plan ist es, so bald als möglich für 2, 3 Wochen nach Marokko zu fliegen und zu erkunden, wie die Situation ist. Natürlich werde ich dann berichten. Natürlich habe ich auch die Seite des Auswärtigen Amtes aufgerufen, um zu sehen, was die über Marokko schreiben. Zwar weiß ich, dass die Reisewarnung für alle außereuropäischen Staaten noch bis Ende August gilt, egal, ob sie nun kaum Infizierte haben oder nicht, aber entsetzt war ich schon, zu sehen, dass das AA noch nicht einmal die augenblickliche Lage kennt. Für sie ist das Land immer noch unter einer Ausgangssperre. Natürlich habe ich gleich geschrieben, aber ob das Erfolg hat? Die Reisewarnung bedeutet natürlich auch, dass alle aus Marokko zurück kommenden Reisenden 14 Tage in Quarantäne müssen. Was natürlich nicht mit der Urlaubsreise eines Arbeitsnehmers zu vereinbaren ist. Ich würde mir wünschen, dass diese Warnungen nach der realen Situation ausgesprochen werden und nicht nach politischen Rücksichten. Ist aber so viel einfacher für die guten Leute, einfach alle unter einen Kamm zu scheren, warum soll man sich die Mühe machen und Einzelfälle anschauen.

Ich rechne schon damit, dass so einiges, was man kennt und liebt, geschlossen sein wird, die Krise nicht überstanden hat. Eines der ersten Opfer ist unsere liebe Susanne in Tetuan, die ihr schönes Restaurant mit Stellplatz leider schließen musste. Ich drücke einfach allen unseren Freunden die Daumen, dass sie irgendwie durch diese Krise kommen werden und es bald wieder aufwärts geht.

Wassertaufe

Am Mittwoch sollte ich dann zum erstenmal die Kayak-Wander-Gruppe treffen, angeführt von Markus. Ich war schon früh im Hafen, wollte schon mal zu Wasser gehen. Doch dann kam das Gewitter! Es schüttete und schüttete. Ich wartete eine ganze Weile, rief dann aber Markus an, um zu fragen, ob er bei dem Wetter überhaupt kommt. Wollte zumindest einige Fragen stellen. Er sagte, ja, auf jeden Fall, warte.

Zunächst stand ich dumm rum, schaute jeden, der kam, an und überlegte, ob es wohl Markus sei. Schon doof, wenn man nicht weiß, wie der Erwartete aussieht. Kurz vor sechs fragte ich dann die Umstehenden. Seid ihr Kayaker? Ja. Seid ihr Markus? Nein. Die fälschlich Beschuldigten stellten sich als ziemlich harte Sportler heraus, sahen die Frage nach Markus auch eher als abschätzig an, denn es waren die Trainer der Jugendmannschaft. Oh, sorry, nein, dazu gehöre ich nicht.

Und dann kam er. In Begleitung einer Dame. Zwar war noch ein anderer Mann da, der aber auch neu war und nur Infos über den Verein wollte und dann sagte Markus, so, nun ab an die Boote! Boote? Es regnet. Das Gewitter ist noch nicht richtig abgezogen. Das beeindruckte Markus und seine Begleitung nicht. Also suchte ich mir wieder mein blaues Einer aus, Markus ein Zweisitzer mit Dame. Meine sportlich kurze Bekleidung ergänzte ich mit einem Kapuzenshirt, die anderen waren ausgerüstet mit Surferanzug und Spritzschutz. Spritzschutz? Davon habe ich in Florida noch nie gehört. Markus half mir ins Wasser und ins Boot, was schon viel besser ging und los paddelten wir. Natürlich gleich hinaus auf den Rhein. Als ein dumpfes Gewittergrollen aufzog blieb Markus kurz stehen, lauschte, meinte, bei Gewitter müssen wir zurück, aber als nichts weiter kam, paddelte er los. Ich hinterher. Was mir auch keine Probleme bereitete, paddeln ist ja nicht schwierig. Es war kein Wind, keine großen Böcke auf dem Fluss und es ging mit der Strömung. Also alles super. Wenn man vom leichten Regen absah. Nach kurzer Zeit war mein Sweatshirt durchnässt. Wir kamen nach Walluf und Markus meinte, wir fahren durch den Seitenarm zurück. Das klingt gut, schön ruhig. Ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartete.

Am Ende des Arms hielt Markus im Zweisitzer an dem aus Felsbrocken aufgeschütteten Damm. Ich war erstaunt. Steigen wir hier aus? Mache ich ja nicht so richtig gern mit meinem kaputten Rücken. Aber Markus beruhigte mich, nein, bleib nur sitzen, ich ziehe dich rüber. Das hielt ich für einen richtig guten Witz. Aber so langsam dämmerte mir, dass dieser Seitenarm keinen Ausfluss zum Rhein hat und dann ganz klar die Rückkehr oder das Drüberschieben die einzigen Optionen sind. Also, mein Kayak in USA hätte das nicht ausgehalten. Aber Markus schob und zerrte und schließlich war ich drüben, und auch seine Dame im Zweisitzer kam hinterher. An der Club-Anlegestelle ist ein großes Schild, dass Kayaks nicht zum Deck geschleift werden dürfen, sondern getragen werden müssen. Aber hier schaut ja keiner hin und die Prijon Kayaks sind von wirklich guter Qualität.

Markus erwähnte, dass jeden Monat zwei Ausfahrten mit dem Bus gemacht werden, jeweils so drei Tage und dass es im Juli nach Frankreich geht. Ich schrie sofort, da komme ich mit. Er fragte, ob ich ein Zelt besitze. Neiiin – oder doch, ja. Aber ich bin ja eher ein Hotelmensch. So Zelt, Isomatte und Schlafsack, das ist nicht unbedingt mein Ding mit kaputtem Rücken. Und das alles noch im kleinen Kayak transportiert, also das muss ich mir doch noch einmal überlegen.

Jedenfalls kamen wir nach eineinhalb Stunden gut, aber tropfnass wieder im Hafen an und ich hatte meine Wassertaufe im Club erlebt. Und freue mich schon aus Sonntag.

Dank Corona Kayak in Schierstein

So ganz langsam hole ich mir Florida nach Hause. Es fiel mir ziemlich schwer, plötzlich nichts mehr zu tun zu haben, den Lebensinhalt zu verlieren. Also muss man sich Ersatzbefriedigung suchen. Das war das Fahrrad fahren und die Anschaffung des eBikes. Wunderschön. Doch irgendwann waren zumindest die Wege in meiner Nähe, die ich ohne Fahrradträger am Auto erreichen kann, abgefahren. Mehr muss her. Oder was Neues. In Florida gab es ja Kayak. Aber doch nicht in Deutschland! Da gibt es die Lahn. 60 km entfernt. Staustufen mit Schleusen ohne Ende. Nur fahren in einer Richtung möglich. Dann wird das Kayak abgeholt und der Mensch muss sehen, wie er zurück kommt. Ein paar Kröten kostet das auch. Nein, irgendwie nicht so richtig schön.

In meiner Verzweiflung und auf die Forderung meines Fitness Trackers, jeden Tag genügend Leistung zu zeigen, ging ich in Biebrich spazieren. Also in einem Ortsteil einer Stadt, in der ich mehr als 4 Jahrzehnte gelebt habe, und direkt am Rhein. Und kam an einem Kanuclub vorbei. Ach, das könnte doch was sein. Alles war zu, aber einen Flyer fand ich. Hoffnungsvoll nahm ich ihn mit nach Hause. Las die Bedingungen durch. Freischwimmer erforderlich!

Nein. So nicht. Natürlich habe ich keinen Freischwimmer, das gab es in meiner Jugend noch nicht, zudem hatte Adenau, wo ich die wichtigen Jahre verbrachte, noch nicht mal ein Schwimmbad. Klar kann ich schwimmen, aber nur Brust und geradeaus, kein Tauchen, um irgendwelche Ringe vom Boden zu holen, und so richtig habe ich auch keinen Drang, mich von einem Brett in die Fluten zu stürzen. Also, aus mit dem Traum.

Dann traf ich meinen Sohn. Und erfuhr zu meinem übergroßen Erstaunen, dass er vor ein paar Jahren mal im Wassersportclub Schierstein war, um zu paddeln. So richtig weit hat er es in diesem Sport nicht gebracht, mir nie davon erzählt und natürlich hat auch er keinen Freischwimmer, hält er sich doch gerade mal eben so über der Wasseroberfläche. Also, das wäre doch was. Samstag bin ich gleich hin, traf einen Kanuten und er meinte, sie würden mich einfach ins Hafenbecken werfen, dann würden sie schon sehen, ob ich schwimmen kann.

Am Dienstag dann sollte die Geschäftsstelle geöffnet sein. Ich mit meinem ausgefüllten Mitgliedsantrag hin. Was ist mit Freischwimmer? Die Sekretärin war platt, noch nie hätte sie jemand danach gefragt. Steht aber doch auf der Internetseite. Der Clubpräsident kam hinzu und schnell war man sich einig, das trifft vor allem auf die jungen Mitglieder zu. Solche ehrwürdigen Semester wie ich tragen für ihr Leben selbst die Verantwortung. Als ich dann noch erfuhr, dass der Jahresbeitrag nur 96 Euro kostet, man dafür so viel und so lange sich ein Kayak nehmen kann wie man möchte, war ich innerhalb von Minuten Mitglied. Warum musste ich mehr als 40 Jahre in dieser Region leben, um das zu erfahren.

Und fahren tat ich dann auch am Freitag. Der Wetterbericht versprach glänzendes Wetter und schon vor 11 Uhr war ich am Hafen. Also, Bootshallen und Kayaks gibt es viele. Hatte auch schnell ein schönes gefunden. Nur, wie bringt man das Ding zum Wasser? Und wie kommt man rein? Sprach ich schon von meinem kaputten Rücken?

Zum Glück kam gerade ein anderer Kanute und half mir bei der Auswahl des Bootes und des Paddels und auch beim Tragen bis zum Wasser. Dann war ich aber erstmal allein mit diesem Gefährt und noch lange nicht drin. Freundin Margitta kam, um mir moralischen Beistand zu leisten oder auch, um mich ins Wasser platschen zu sehen, wer weiß. In Florida steigt man am Rande eines seichten Gewässers langsam ins Kayak, hier ist ein Dock, man setzt zunächst das Boot ins Wasser. Hilfe, wie bloß, das Ding ist schwer. Okay, und dann muss man rein. Irgendwie hatte ich Angst. Dann kam aber der nette Helfer, hielt das Boot fest und ich stieg rein. Dann war alles ganz einfach. Hafen rauf, Hafen runter, zunächst werde ich ja nicht auf den Rhein hinaus fahren mit der Strömung und den vielen Motorbooten, aber dann musste ich ja auch irgendwie wieder raus. Das war schon schwieriger. Eine nette Frau saß am Dock und erbot sich, mein Kayak festzuhalten. Aber so richtig ging es immer noch nicht. Doch dann kamen meine zwei Retter vom Anfang, hielten das Boot fest und zeigten mir, wie ich raus komme. Der eine half mir schließlich, das schwere Boot zurück zum Bootshaus zu tragen. Und schon lag ich mitsamt Boot auf der Nase. Das schwankende Dock ist halt nicht so einfach mit einem unhandlichen Boot. Also irgendwie habe ich mich furchtbar blamiert und kann nur hoffen, dass ich erstens diese zwei Männer nicht mehr treffe und zweitens ich es mit der Zeit auch besser lerne. Aber eins ist klar, allein kann ich kein Boot hin und zurück bewegen.

Und dann habe ich es noch nicht mal geschafft, die Tür zum Klo aufzuschließen und der gleiche Retter musste kommen. Ach, wie peinlich.

Gestrandet in Marokko – nette Antwort auf eine Mahnung

Ich versende meine Bücher mit Rechnung, bei mir braucht niemand vorher zu zahlen. Und ich habe damit ganz gute Erfahrungen. Manchmal denkt jemand, er hätte schon mit Kreditkartte bezahlt, im Shop kann ich dann mit einfachem Klick eine Mahnung schicken und das Geld kommt. Hin und wieder, wirklich sehr selten, gibt es Fälle, wo auch dann keine Reaktion kommt. Dann muss ich nachforschen, eventuell anrufen. Und auch dann kommt sehr oft eine gute Reaktion, denn die Leute hatten ja mit meinen Büchern eine nette Erfahrung in Marokko und senden mir noch mein Geld.

Nun hatte ich wieder mal einen solchen Fall. Die Kundin hatte nicht auf meine Mahnungen geantwortet. Da sie Anfang Januar bestellt hat, hatte ich ja schon so einen Verdacht. Wer bestellt will bald nach Marokko reisen. Und kam in diesem Frühjahr mitten in die Corona Krise und den kompletten Lockdown in Marokko. Also schrieb ich noch einmal eine persönliche Email und fragte, ob sie denn eventuell in Marokko gestrandet sei. Die Antwort finde ich Wert, hier abzudrucken und ich bedanke mich herzlich:

Ohne es wohl selbst zu wissen, haben sie uns bei unserer Rückkehr aus Marokko sehr geholfen. Dafür wollte ich mich schon die ganzen Wochen bei ihnen bedanken.
Tatsächlich mussten wir dies wunderbare Land Hals über Kopf verlassen, was sich mit unserem Riesengefährt und unserer sechsköpfigen Familie als nicht so einfach erwies.
Ein Wüstencamp bei Mahmid, geleitet von Mustafa, dem wir viel verdanken, beherbergte uns, bis wir endlich grünes Licht für einen Flug erhielten.
Mein Bruder, dem ich immer wieder von ihren Reisebüchern vorschwärmte, versuchte damals einen Kontakt zu ihnen herzustellen und traf dabei auf einen Kontakt, der uns in den letzten Tagen in Marokko sehr unterstützte und sich nun um unser dortiges zu Hause auf vier Rädern kümmert.

Die Zeit bevor die Welt sich begann schneller zu drehen, durften wir mit unseren Kindern in diesem Land verbringen, welches uns immer noch in seinem Bann hat und wir warten nur darauf unsere Reise, unsere Aufgabe weiter zu führen. An Bord hatten wir unzählige Schulmaterialien, welche meine Kinder in einer sehr innigen Aktion in ihren Klassen gesammelt hatten und welche wir zu einer Schule im Hohen Atlas bringen wollten.
Unsere Kinder hatten eine richtige Aufgabe, es war ihre Mission ihre gesammelten Werke dorthin zu bringen, doch unsere Geschichte sollte erstmal anders weitergehen.
Was uns die Zukunft bringt ist ungewiss, außer dass ich ihnen umgehend das Geld für Ihr Buch überweisen werde, was ich in all dem Trubel nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ich bitte dies zu entschuldigen.
Ihre Bücher waren eine der besten Investitionen überhaupt in dieser Zeit und entpuppten sich oft als Segen. Schon eine Vorahnung von dem zu haben, was einen hinter dem nächsten Berg erwartet, war für uns Großfamilie viel wert.
Die Werkstatt in Zagora, die Schönheit der Oasen, ab und an einen Pool für die Kinder und die unübertreffliche Freundlichkeit der Menschen von denen sie sprachen, all das sollte sich stets bewahrheiten. Der Spruch meiner Kinder vor jedem neuen Platz „Na Mama, was meint denn Edith dazu?“, klingt noch in meinen Ohren. Wir haben es sehr genossen.

Ihre Bücher liegen leider noch dort, da wir keine Gepäckstücke hatten, konnten wir leider, außer die vier kleinen Kinderrucksäcke der Jungs , nichts mitnehmen.
Doch können wir es kaum erwarten, wieder darin zu blättern.

Wir sind ihnen sehr verbunden und verbleiben mit herzlichsten Grüßen aus der Pfalz, Eva, Jörg, Nil, Mattis, Pontus und Justus