Tafraoute 2025

Ich bin tatsächlich nicht in die Stadt gekommen, um zu recherchieren, denn ich bin ziemlich oft hier. Hassan, seine Brüder und Freunde sind wie Familie für mich und ich fühle mich hier sehr wohl. Diesmal bin ich vier Tage hier, um an meinem Reisehandbuch zu schreiben, die Zeit läuft mir irgendwie davon. So sitze ich schon um 7 Uhr morgens im Riad Nour am Tisch, Ibrahim – Hausmann, Rezeptionist, Koch, Mädchen für alles, bereitet derweil das Frühstück zu, andere Gäste sind zur Zeit nicht da und es ist geradeso, als sei das mein Haus. Wenn Ibrahim weg muss gibt er mir die Schlüsselgewalt. Dann sitze ich so bis 16 Uhr völlig versteift am Computer und arbeite wie verrückt, was Ibrahim so gar nicht verstehen kann. Ständig bringt er Tee oder versucht mich mit einem Tajine zu erfreuen, aber gerade jetzt, nach einem Monat im Land, kann ich Tajine überhaupt nicht mehr sehen und knabbere aus eigenen Beständen. Okay, ab und zu geht es auch ins Restaurant La Kasbah, zur gleichen Familie gehörend.

Am Abend fahre ich dann mit Hassan mal die Campingplätze ab, aber es sind einfach kaum Leute da, es ist noch zu früh. Schade, denn ich plaudere gerne mit den Campern. So bleibt mir denn nichts anderes zu tun, als schnell noch mal zu den Blauen Steinen zu fahren, wie ich sie immer genannt, habe, aber so blau sind die nicht mehr. Die Steine wurden 1984 von dem belgischen Künstler Jean Verame mit über 18 Tonnen Farbe in den Farben rot, blau, schwarz und vio­lett bemalt. Obwohl es ein Eingriff in die Natur ist, ist dieser Anblick sehr be­eindruckend. Mein erster Besuch in Tafraoute war 1987 und ich habe so noch die Originalbemalung mitbekommen. Natürlich kann ich die Fotos heute nicht zeigen, denn dies sind Dias, die brav zuhause stehen.

Diese erste Farbe hat sehr lange gehalten, es muss eine gute Qualität gewesen sein, aber irgendwann war sie doch verblasst und die Stadt Tafraoute hat erkannt, was für ein Touristenmagnet dies ist. Deshalb werden die Steine nun alle paar Jahre nachgepinselt, aber ganz offensichtlich ist die Farbe lange nicht mehr so gut und sie verblasst sehr schnell. Nicht nur hat man außer den Originalfarben nun noch weitere Farben und Steine dazu genommen, schlimmer ist, dass die Touristen nun meinen, sie müssten sich irgendwie darauf verewigen.

das war 2019

und das 2025

Da ich sonst nicht viel unternommen habe, verlinke ich hier nochmal die Videos von dem letzten Besuch.

Tafraoute – Momo & Said: Werkstatt und Garage

Ich komme schon um die Mittagszeit in Tafraoute an, fahre zum Restaurant La Kasbah, und treffe natürlich sofort Hassan. Ich glaube, es gibt keinen Camper, der je in Tafraoute war, der Hassan nicht kennt. Er ist einfach überall und wir sind schon seit Jahren befreundet. Natürlich kann er schöne Ausflüge mit euch machen, aber das ist nicht alles. Hassan hat für jedes Problem eine Lösung. Wer natürlich auch gleich da ist, ist mein Freund Houcine Laroussi. Er hat im Zentrum den kleinen Laden Coin Nomad und ich habe sein Foto für meinen neuen Werbeaufkleber ausgewählt, einfach weil es so schön und farbig ist. Das macht ihn sehr stolz und natürlich bekommt er auch einen Stapel davon geschenkt.

Garage Momo & Said

Ich habe nicht die Absicht, in Tafraoute allzuviel herum zu fahren, denn ich will in erster Linie am neuen Reisehandbuch schreiben. Allerdings machen wir doch einen kurzen Trip zu Momo und seiner Garage. Ich hatte schon im letzten Jahr gesehen, dass Momo und Kollegen nicht nur alle möglichen Arbeiten am Fahrzeug ausführen, sondern auch einen Stellplatz angelegt haben. Offiziell als Parkplatz für die wartenden Kunden, aber daraus hat sich doch viel mehr entwickelt und ich kann es jetzt als offiziellen Stellplatz aufnehmen. Im letzten Jahr war ja alles noch ein wenig schmutzig und unordentlich, aber nun hat er schöne Stellflächen mit Büschen abgeteilt, es gibt Stromanschluss und hinter der Garage ist ein neues Sanitärgebäude mit WC, Dusche und Waschbecken. Und das alles für 20 DH täglich in sicherer Atmosphäre. Das ist nicht zu schlagen und deshalb ist es auch kein Wunder, dass er von allen Stellmöglichkeiten um Tafraoute herum die meisten Kunden hat. Ideen muss man halt haben.

Noch ist es in Tafraoute sehr ruhig, die Wintersaison mit hunderten von Wohnmobilen hat noch nicht angefangen, aber das ändert sich bald. Deshalb ist man mit großen Arbeiten im Moment bei Momo auch richtig, zur Zeit wird zum Beispiel bei einem alten Wohnmobil das ganze Innere herausgenommen und völlig neu gestaltet. Auch das können Momo und seine Mitarbeiter. Ein anderes Fahrzeug steht derweil in der Garage und wird komplett neu gespritzt.

Tagmoute – Igherm

Die Hausfrau hat uns am Abend noch einen üppigen Couscous serviert und auch das Frühstück am Morgen war nicht übel. Da es sowieso keine Alternative in Tagmoute gibt, kann man diese Gîte im Rohbau durchaus empfehlen, die Halbpension kostet hier 250 DH pro Person mit Schlafen in einfachen Zimmerchen.

Doch nach dem Frühstück muss ich erst einmal einige Kilometer zurück fahren, denn Abdallah hat mir berichtet, dass es in Ait Kine (9 km) eine noch intakte Speicherburg gibt, die man besichtigen kann.

Ait Kine

Das ehemals befestigte Dorf Aït Kine liegt in einer Höhe von ca. 1050 m. Die Einwohner des abgelegenen Dorfes sind nahezu ausnahmslos berberischer Abstammung, und leben hauptsächlich als Selbstversorger von den Erträgen der Dattelpalmen und den dazwischen befindlichen Feldern, auf denen Getreide und Gemüse (Zwiebeln, Bohnen, Möhren) angebaut wird. Das befestigte Dorf war geschützt von ehemals fünf Wachtürmen, von denen drei noch existieren. Der dritte Turm befindet sich wegen der besseren Übersicht außerhalb auf einem Hügel.

Am Ortseingang ist eine Parkmöglichkeit vor einem großen Tor. Dieser teilweise rekonstruierte und heute freistehende Turm mit einem großen Tor war vormals der einzige Zugang zum Dorf. Durch eine schmale Gasse geht es zum mitten im Dorf stehenden Agadir. Eine alte hölzerne Eingangstür ist mit einfachen Dekorschnitzereien geschmückt, aber zu. Doch steht am Tor eine Telefonnummer, ich rufe an, und Hassan erscheint nach wenigen Minuten. Sehenswert ist die Speicherburg auf jeden Fall, sehenswert ist aber auch Hassan. Schlank, schmächtig, nicht mehr der Jüngste, langer grauer Bart und immer ein Grinsen im Gesicht. Innen führen Palmleitern zu den kleinen Türchen auf drei Ebenen, Hassan steigt geschwind wie eine Gemse hoch und winkt mir, ihm zu folgen. Nein, danke, das schaffe ich nicht. Er zeigt mir alles und hat auch absolut nichts gegen Fotos, ganz sicher wird irgendeins davon in mein neues Reisehandbuch kommen. Laut Abdallah aus Tagmoute beträgt der Preis 15 DH, ich habe ihm 20 gegeben und zwei Hemden. Er hat sich gefreut.

Es gibt noch ein zweites historisches Bauwerk im Ort, aber es ist bewohnt und die Familie schläft noch. Ich bin aber auch wirklich sehr früh. Doch kann ich die Ölmühle noch sehen. Sie ist natürlich nicht in Betrieb, die Ernte ist noch nicht so weit. Ein großes Wasserbecken enthält den Vorrat zur Bewässerung der Oase, Hassan zerschlägt mit einem Stein einige Dattelkerne und wirft sie ins Wasser. Schnell kommt ein ganzer Schwarm Fische und freut sich über das Futter. Damit ist doch wieder bewiesen, dass von einer Dattelpalme wirklich ALLES Verwendung findet.

Camping Tagmoute???

Nun geht es aber weiter Richtung Igherm. Am Ortsausgang von Tagmoute muss ich natürlich noch den Campingplatz besichtigen, den es geben soll, den ich aber noch nicht besucht habe. Abdallah hat abgewinkt. Konkurrenzdenken? Nein. Er hat recht. Von der Stadt wurde tatsächlich mal ein Campingplatz angelegt, Stromanschluss, Sanitärgebäude, alles da. Auf der anderen Seite auch eine Auberge. Aber alles zu, kein Mensch zu sehen. Auf dem Schild steht sogar „Piscine“. Nun, ich konnte keinen entdecken.

Dafür habe ich meine holländischen Meisjes gesehen, wie sie fröhlich dahin radeln. Ich halte sogar an, um ein Video zu machen. Weiter auf der Straße denke ich dann aber, OMG, die haben sich was zugemutet. Es geht ziemlich steil hoch. 140 km sind es bis nach Tafraoute, ich habe vergessen zu fragen, in wieviel Tagen sie es machen wollen. Die einzige Unterkunft unterwegs wäre Igherm in 40 km, aber dann sind es immer noch 100 km bis Tafraoute. Und sehr viel bergauf. Nein, ich bleibe mit meinem Rad doch lieber in Florida.

Agdz – Foum Zguid – Tata – Tagmoute

Nach dem Besuch der beiden Kasbahs fuhr ich dann noch bei den weiteren Campingplätzen von Agdz vorbei. Der eine ist zentral in der Stadt beim Cafè Agdz, zwar nicht sehr heimelig, aber wegen seiner zentralen Lage sehr beliebt. Wer mehr Ruhe sucht fährt knapp 2 km auf der Straße Richtung Foum Zguid und kann auf dem friedlichen Camping Tansifft ein paar Ruhetage genießen. Als ich zuletzt auf dem Platz war, ja, das ist schon ein Weilchen her, hatte eine Bauersfamilie den Palmenhain direkt vor dem Hof zu einem Campingplatz umgewandelt, Strom wurde notdürftig verlegt und die WC der einfachen Auberge wurden genutzt. Oh wie hat sich das geändert. Nun ist Saíd dafür verantwortlich, der Platz ist einwandfrei, die Stellplätze haben Strom und ein sauberes Sanitärgebäude bietet WC und warme Duschen. Selbst eine Waschmaschine ist vorhanden. Das freut den Camper doch.

Von Agdz ging es dann Richtung Foum Zguid, wo ich eigentlich übernachten wollte. Auf dem Weg kreuzte ich mich noch mit Kunden meiner Rundreise und wir machten einen kurzen Stopp. Die Gäste waren zufrieden. Meinten allerdings, die Bäder hier, die Toiletten, seien unter Standard. Ja, da haben sie Recht. Das ist halt Marokko. Hier gibt es durchaus noch einige Schwachpunkte, wie ich auch später am Abend wieder erleben durfte.

Foum Zguid

In Foum Zgid fuhr ich zunächst zum Camping Palmeraie, das ist der schönste Platz von den vier um den Ort. Wie der Name schon sagt unter Palmen und um diese Jahreszeit muss man nur die Hand ausstrecken, um Datteln zu ernten. Der Platz ist ordentlich und sauber, der Chef Raschid meint, die Saison beginnt etwas später. Doch kaum war ich da, trafen zwei deutsche Geländewagen ein, hab ich ihm doch Glück gebracht. Sie wollen weiter bis Mauretanien und Senegal. Auf dem Platz wird auch eine Suite angeboten, aber sie war noch nicht für die Saison gerüstet und ich fuhr weiter.

Dann ging es zu Said, zu seinem Camping Sable d’Or hinter der Stadt, da wo die Piste vom Erg Chegaga mündet. Er hat einige Zimmer, sie wären auch frei gewesen, aber es war noch früh und ich konnte mich irgendwie nicht entscheiden, dort zu bleiben.

Tata

Also nichts wie ab auf der schnellen Straße ganz ohne Blitzer nach Tata. Dort schlafe ich manchmal im Hotel Renaissance, aber irgendwie hatte ich diesmal auch dafür keine Lust. Ich besichtigte lediglich den Platz am Schwimmbad. Der war früher sehr beliebt, wenn auch extrem einfach und nicht immer sauber. Er wurde geschlossen, da einige neue Campingplätze angelegt wurden. Aber der Platz ist stadtnah, was die Camper lieben und schließlich wurde er doch wieder aufgemacht, so rechtzeitig, dass er noch in meinen Campingführer 2025 Einzug gehalten hat. Noch ist er völlig leer und wartet auf euch.

Tagmoute

Aber was ist mit Tagmoute? Dort war ich schon lange nicht. Ich kannte dort mitten im Ort eine einfache Gîte, die auch eine Stellmöglichkeit geboten hatte. Gibt es die noch? Außerdem hieß es, am Ortsausgang sei nun ein neuer Campingplatz. Mein Gespräch mit Said hatte ergeben, dass ein gewisser Abdallah in Tagmoute eine Auberge mit Camping anbietet. Na, wenn das nicht mal ein Grund ist, dorthin zu fahren. 350 km waren es am Ende für den Tag, mehr als ich normalerweise fahre, aber die Straße unten im Süden nach Tata ist recht schnell, außerhalb der wenigen  Orte kann man 100 durchhalten und es gibt meist keine Radarkontrollen. Ich kam also schon gegen 16 Uhr an und fuhr zur alten Gîte. Rief Abdallah an. Doch der lotste mich wieder zurück, sein neues Haus sei am Ortsanfang, wo er dann an der Straße auf mich wartete.

Es stellte sich heraus, dass er ein Sohn vom alten Herbergswirt in der Ortsmitte ist. Der Vater ist aber verstorben und die vielen Söhne konnten sich nicht einigen. So ist das alte Gebäude, das zwar nur einfache Zimmer hatte, aber eine schöne Architektur in einem blühenden Garten, nun leider geschlossen. Das neue Haus von Abdallah ist noch nicht ganz fertig, aber wie in Marokko eben üblich, sowohl von der Familie bewohnt als auch von Gästen. Im ersten Stock, zu dem man über eine Rohbautreppe steigt, gibt es vier Zimmerchen nur mit Betten, Dusche und WC davor, aber in einer Ecke auf der gleichen Etage sind zwei winzige Zimmer im Bau, die WC und Dusche haben werden. Dauert noch.

So ist es auch mit dem Campingplatz. Zwar gibt es einen großen, ebenen Hof, zu dem ein breites Tor führt, aber von Sanitäranlagen ist noch nichts in Sicht. Dazu müssen die WC und Dusche im Haus genutzt werden. Auch Strom wird mühselig zugeführt. Doch scheut man sich nicht, den ortsüblichen Preis für Zimmer und Camping zu nehmen. Und tatsächlich hat er durchaus Gäste, heute sind zwei junge holländische Meisjes da, die mit dem Rad unterwegs sind. Berge mal als Abwechslung zu dem flachen Holland.

Die Kasbahs von Asslim

In meinem Reisehandbuch habe ich ausführlich über diese beiden Kasbahs in Asslim berichtet, die Jahrhunderte alt sind. Asslim ist ein Ortsteil von Agdz. Sie liegen sich gegenüber und ich kenne beide bereits seit 1987.

Der letzte Kaid der Familie, Si Ali, lebte Anfang des 20. Jahrhunderts zu der Zeit, als die Franzosen den Süden Marokkos unter ihre Kontrolle bekommen wollten. Der Glaoui, der in den Bergen von Telouet wohnte, war vom Pascha als Repräsentant für den ganzen Süden eingesetzt. Um seine Macht zu vergrößern, half er den Franzosen. Er versuchte, die Kaids zur Unterstützung zu gewinnen, aber die vom Sultan eingesetzten Fürsten hielten zu ihrem Herrn. Kaid Si Ali wurde zu einem großen Gegenspieler des Glaoui. Doch die Franzosen schafften den Durchbruch und der Sultan ging ins Exil.

Mitte der vierziger Jahre gelang es dem Glaoui schließlich, Si Ali von seinem Amt zu vertreiben und einen anderen Kaid einzusetzen. Als Mohammed V 1955 aus dem Exil zurückkam, pilgerten alle Kaids, die ihm die Treue gehalten und dafür ihr Amt verloren hatten, zu ihrem Sultan. Darunter war auch Kaid Ali. Aber er selbst war schon alt, einer seiner zahlreichen Söhne sollte sein Amt übernehmen. Doch jeder wollte diesen einflussreichen Posten, eine Einigung kam nicht zustande, das Kaidat ging der Familie verloren. Noch im selben Jahr starb Si Ali. Die etwa zehn in seinem Besitz befindlichen Kasbahs wurden unter seinen Kindern aufgeteilt. Sohn Si Ahmed bekam die Kasbah Asslim und wohnt dort noch heute mit seiner Familie, sein Bruder erhielt die Kasbah direkt gegenüber, verstarb aber früh.

Kasbah Caid Ali

Damals waren die Söhne der Familie gerade dabei das Gelände der noch intakten Kasbah Caid Ali zum Campingplatz auszubauen, und ich habe dabei eifrig mitgewirkt. War viele Jahre mit der Familie freundschaftlich verbunden. Später hat dann Sohn Aziz die Französin Gaelle geheiratet und den Campingplatz geführt. Sie war besonders für ihre wunderbaren Führungen durch die ein wenig restaurierte Familienkasbah bekannt, in drei Sprachen. Die Einrichtungen des Campingplatzes waren nie vorbildlich, aber die Gäste kamen einfach wegen dem unvergleichlichen Panorama, der Platz war trotz nicht perfekter Sauberkeit sehr beliebt.

Aber die Familie ist groß, es gibt viele Söhne, der Vater lebte lange und war der Patriarch. Das war nicht einfach für Gaelle und eines Tages beschloss sie, mit ihrer Familie zurück nach Frankreich zu gehen. Was letztlich ja auch der Schul- und Berufsausbildung der Kinder zugutekommt. Und seitdem ist die Kasbah abgestürzt, die verbliebenen Menschen haben sich mehr schlecht als recht um den Campingplatz gekümmert und schließlich wurde er geschlossen. Ich finde dies ist auch eine geschichtliche Lücke. Lest gerne nochmal im Reisehandbuch nach, ich habe sehr viel darüber geschrieben.

Casbah des Arts

Gegenüber dieser noch bewohnten Familienkasbah lag eine Ruine, die den gleichen Ursprung hatte, aber über die Jahre verfallen war. Bis Kamal El Kacimi, ein marokkanisch-deutscher Filmproduzent bei seinen Dreharbeiten in Südmarokko darauf aufmerksam wurde. Zusammen mit dem Erben, Abderzak Ait El Kaid, restaurierte er in fast fünfjähriger Arbeit dieses herrliche historische Bauwerk und rettete es vor dem endgültigen Verfall. Die Kasbah steht auf einem Hügel und ist so das höchste Gebäude des alten Ksar, von seiner höchsten Terrasse überblickt man die Palmeraie und schaut bis zum Oued Dra, hinter dem der Djebel Kissane, der Hausberg von Agdz, aufragt.

Während die meisten anderen Kasbahs, die als Gästehaus angeboten werden, neu errichtete Gebäude sind, ist diese Kasbah ein Denkmal der Geschichte und bietet dem Gast die Möglichkeit, in einer solchen Umgebung zu wohnen und sich als Teil dieser Geschichte zu fühlen. Ins Labyrinth der unzähligen Räume und elf Terrassen führen enge hohe Treppen, es geht ständig treppauf- und treppab und am Anfang macht es Mühe, das eigene Zimmer wiederzufinden.

Doch war ich bei meinem heutigen Besuch ziemlich enttäuscht. Seit der Renovierung damals, die ja noch lange nicht abgeschlossen war, hat man nichts mehr getan und die Zimmer entsprechen wahrlich nicht mehr dem heutigen Standard. Es ist ein Jammer, ein ganz großer Jammer, diese beiden geschichtlichen Denkmäkler in solch schlechtem Zustand zu sehen.

Deshalb habe ich keine neuen Fotos gemacht, sondern poste alte. Für beide Kasbahs.

Von der Camping-Farm zum Draa-Hotel

Nach so langer Zeit am Erg Chebbi muss ich aber nun endlich wieder los. So lange an einem Ort bin ich überhaupt nicht gewohnt. Es geht über Rissani und Tazzarine nach Nekob, dort will ich einen kurzen Besuch auf einer Farm machen. In Nekob gibt es das nette Hotel Kasbah Berber Nomad und dazu gehört eine Farm etwa 20 km außerhalb. Von dieser Farm habe ich auch schon berichtet:

https://marokkoblog.edith-kohlbach.de/bab-n-ali/

Oft kehren meine Rundreisegäste hier zum Mittagessen ein und machen danach einen Spaziergang in dieser wirklich unglaublich schönen Landschaft. Doch heute bin ich aus einem anderen Grund hier. Die Farm nennt sich Camping Bio Berber Nomad. Das Wort Camping sticht natürlich heraus und das muss ich untersuchen. Kann ich es zum Campingführer hinzufügen?

Zunächst fallen mir natürlich die vier kleinen Häuschen auf, die beim letztenmal noch nicht da waren. Was ist das? Oh, es sind nun vier schöne, unterschiedliche große Unterkünfte, jeweils mit eigenem Bad. Schön gelegen etwas erhöht und der Garten darunter ist voller Blumen. Es ist noch nicht ganz fertig, die Eingangstüren werden gerade gestrichen, vor dem WC sind noch keine Türen, aber man sieht schon, das ist so gut wie bewohnbar.

Es ist eine richtige Farm, die immer noch bewirtschaftet wird. Zum Tee werden mir Mandeln aus eigenem Anbau gereicht, und so kann ich auch bald die Mandel-Plantage besichtigen, wo die Bäumchen in langer Reihe stehen. Und genau dort soll der Campingplatz entstehen, hier könnte man im Frühjahr zwischen blühenden Mandeln Urlaub machen. Ein Sanitärgebäude soll gebaut werden. Noch ist der Platz nicht benutzbar, wer trotzdem bleiben möchte kann aber auf dem Parkplatz vor der Farm stehen, er ist einigermaßen eben.

Die Eltern von Mohammed Rachyd, der die Kasbah Berber Nomad betreibt und auch Wandertouren in der einmaligen Bergkulisse veranstaltet, wohnen auf der Farm und die Mutter ist diejenige, die die Speisen zubereitet. Deshalb kann man hier wirklich sehr gut essen, aber trotzdem empfehle ich immer die Berberpizza, ein gefülltes Fladenbrot, das man sonst nicht oft bekommt. Es muss natürlich vorbestellt werden. Ich bekomme auch noch ein paar frisch gepflückte zuckersüße Feigen mit auf den Weg.

A La Fraicheur de Draa

Nach dem guten Mittagessen geht es aber wieder weiter, denn ich möchte noch ein neues Hotel am Draa besuchen. Das war auch wieder so eine Geschichte. Ich kam in Marrakech mit einem Anbieter von Rundreisen ins Gespräch und wir sprachen über gemeinsame Bekannte, ich habe hier berichtet.

https://marokkoblog.edith-kohlbach.de/riad-tawargit/

Und so hörte ich von diesem Hotel, das ich gerne in meinem Buch aufführen möchte. Ich hatte ja schon in einem Telefongespräch gehört, dass der Inhaber mich kennt, aber ich wusste nicht wer er ist. Bei der Ankunft war das aber schnell geklärt. Yacoub betrieb früher das Restaurant in Tamnougalt, wo viele Rundfahrten zum Mittagessen stoppen (sprachen wir schon über Kommission?). Doch hat er sich nun ein wenig weiter südlich begeben und dieses kleine Hotel aufgemacht. Es ist direkt in der schönen, kühlen Oase am Draa, deshalb ist der Name sehr zutreffend, und es hat im blühenden Garten einen großen Pool und viele Sitzecken. Trotzdem gibt es nur sechs Zimmer, Yacoub setzt auf die marokkanische Art, klein anfangen und nach Bedarf erweitern. Die Zimmer haben ein Bad, natürlich eine Klimaanlage und jeweils einen kleinen Salon. Doch viel lieber setze ich mich auf die Terrasse direkt davor mit Blick auf den Pool und die Oase. Am Abend wird mir ganz romantisch am Pool der Tisch gedeckt und mit Lichtern und Blumen geschmückt. Mein Rindfleisch-Tajine ist sehr gut. Yacoub hat auf meine Wünsche Rücksicht genommen und mir wirklich nur eine kleine Portion serviert.

Nun tippe ich auf meiner Terrasse meine Erlebnisse und freue mich auf das Frühstück, das sicher auch gut ist.

Merzouga-Besuch

Heute kommen Freunde. Darauf freue ich mich schon die ganze Zeit. Ich habe auch für sie eine Tour organisiert, mit Geländewagen und Fahrer und heute wollen wir uns in Merzouga treffen. Natürlich unterbreche ich ihr Programm und zeige noch etwas extra. Als erstes natürlich das Hotel, in dem ich gerade gewohnt habe, und sie sind völlig begeistert von der schönen Lage direkt an den Dünen.

Und dann gehen wir essen. Auf so einer Rundreise fahren die Chauffeure mittags natürlich die Lokale an, von denen sie eine Kommission bekommen, und das sind nicht immer die besten, eher so eine Art Massenabfertigung. Im Fall Merzouga wäre das das Restaurant Nora in Khamlia, dort stehen mittags Kolonnen von Geländewagen. Doch gehe ich natürlich mit ihnen in das Restaurant, das ich erst kürzlich entdeckt habe, das Sahara Time mitten in den Dünen. Dort kommen keine Chauffeure hin, gibt es doch keine Kommission. Die zwei sind begeistert, doch kann ich ihre Freude zunächst nicht teilen, denn ich entdecke, dass mein Reifen Luft verliert. Aber ich kann noch fahren und so geht es gleich in die Werkstatt. Der Nagel wird entfernt, das Loch geflickt und ich komme zurück ins Restaurant, noch bevor das Essen auf dem Tisch steht. Meine Freunde sind begeistert, sie sagen, das war das beste Essen bisher auf der Reise.

Dann geht es aber doch nach Khamlia, aber nicht ins Nora, auch nicht ins Dar Gnaoua, denn die machen gerade Mittagspause. Nein, wir besuchen Johanna. Über diese Künstlerin habe ich ja neulich schon berichtet, siehe hier.

Aber diesmal ist es ganz besonders schön. Ihr Mann Lahcen ist auch da und spielt uns ein wenig vor auf einem dieser Gnaoua Instrumente, von dem ich den Namen nicht weiß. Aber dann holt er noch ein anderes Instrument, das ich noch nie gesehen habe, es klingt ein wenig nach Klangschalen. Madeleine will auch probieren, aber ganz so elegant wie Lahcen bekommt sie es nicht hin, ist ja auch das erstemal. Wir schauen uns wieder die Bilder an, auch die von den Sultanen, und den Beiden gefällt es richtig gut. Ihr Fahrer ist erstaunt, hat er dieses Atelier noch nie gesehen und wie so oft zeige ich den Marokkanern, was es alles Schöne in ihrem Lande gibt.

Doch irgendwann geht es dann weiter zum Biwak, die Beiden steigen aufs Kamel, das muss einfach sein und schauen sich den Sonnenuntergang an. Danach sitzen wir noch so lange beim Essen, dass irgendwie die Jungs verzweifeln, ihr Feierabend lässt auf sich warten. Aber im Speisesaal haben wir dann noch einen ganz besonderen Gast zu bewirten, eine Wüstenrennmaus. Sie schaut ja so goldig mit ihren großen Augen und hat kaum Angst. Wir füttern sie mit Kuchenkrümel.

Kanz Erremal

Das Kanz Erremal ist das letzte in der Reihe der Hotels, die ich am Erg Chebbi ausprobiere. Ich hatte meine Favoriten schon gewählt und nichts mehr erwartet. Das Haus gehört zu den älteren, meine ersten Fotos sind von 2011, im Jahr 2014 habe ich sogar einmal hier gewohnt. Ich hatte aber nie eine besondere Beziehung zu dem Hotel, kenne die Erbauer, ein spanisch-marokkanisches Paar, nicht. Anders als die anderen Häuser ist es weitgehend immer noch so, wie es erbaut wurde. Die marokkanische Art geht ja eigentlich so, dass man ganz klein anfängt und dann immer noch was dazu baut. Wenn ich nur an Ali Mouni in seinem Nomad Palace denke, der hat mit einer winzigen Auberge angefangen, wir haben im Restaurant am Boden auf Sitzkissen diniert und heute hat er eine riesige Anlage mit 56 Zimmern und zwei Pools.

Das Kanz Erremal dagegen wurde sozusagen in einem Rutsch erbaut und gehörte damals zu den schicksten Anlagen, vor allem die Location direkt an den Dünen ist ja einmalig. Von außen eher unscheinbar kommt man in eine große, traditionell dunkel gehaltene Halle, die herrlich kühl ist. Die spanische Partnerin ist Architektin und wollte gezielt ein der traditionellen Bauweise entsprechendes Gebäude haben ohne zu viel Farben und Schnickschnack. Im ersten Stock sind dann 14 Zimmer, von denen einige eine wunderbare Aussicht auf die Dünen haben. Aber es gibt auf dieser Etage auch eine Terrasse, wo alle diese herrliche Aussicht genießen können. Erst in neuerer Zeit wurden in einem kleinen Riad weitere Zimmer zugefügt.

Aber kommt man durch die Halle auf die große Terrasse, erlebt man die Wüste wie in einem Traum. Die Sanddünen erheben sich direkt hinter dem Haus, glänzen goldgelb und die Kamele ruhen im Schatten einer Palme und warten auf den abendlichen Ritt. Hier gibt es bequeme Sitzgelegenheiten, und hier kann man nach Wunsch auch speisen. Und dann der Pool, auf einer Ebene mit den Dünen, das ist richtig toll. Hier eine Liege okkupieren und den Tag verbringen, so kann mans aushalten.

In meiner diesjährigen Testreihe ist dies ja das Hotel, das am nächsten zu den Dünen liegt, und ich muss sagen, das hat schon was. Hier am Pool zu liegen ist richtig schön. Da kommt eigentlich nur das Tombouctou mit, auch dort ist der Pool direkt an den Sanddünen, aber hier einfach noch dichter. Die anderen Hotels haben ihn eher in Innenhöfen.

Mein Zimmer ist geräumig, ich habe richtig aufgeatmet, als ich reinkam und einen Arbeitstisch fand, es gibt auch einen Sessel mit Beistelltisch, ein Doppelbett und ein Einzelbett, aber das kann man als Sofa nutzen, und viele Ablagemöglichkeiten und Steckdosen. Zwar ist kein Kühlschrank vorhanden, aber ich habe ja meinen eigenen Kühlschrank. Und einen tollen Blick auf den Pool und die Dünen, ich freue mich schon auf den Sonnenaufgang morgen (den ich dann verschlafen habe). Aber direkt vor meiner Zimmertür geht es auf die Terrasse, dort kann man auch wunderbar sitzen mit Blick auf die Dünen. Ich empfehle mein Zimmer Nr. 8. Der Chef hier ist Ahmed, und er spricht sehr gut Deutsch.

Und am Abend warten die Kamele für einen Ritt in die Dünen.

Camping im Kanz Erremal

Doch können auch Wohnmobilisten diese schöne Atmosphäre genießen. Seitlich vor und neben dem Gebäude ist eine ebene Fläche unter Palmen, wo viele Fahrzeuge Platz haben. Dazu gehören sehr gute, saubere Sanitäranlagen. Stellplatz mit Strom, WC und Dusche 100 DH, Piscine 50 DH pro Person, Waschmaschine 50 DH.

Riad Merzouga Dunes

Heute muss ich euch zunächst Mohammed Ouattou vorstellen. Er ist der beste Pistenführer, den es in Südmarokko gibt.

Nicht jeder hat genug Pistenerfahrung, um diese wunderschönen Wüstenpisten allein zu meistern. Dies ist keine Schande, denn jeder fängt einmal an. In diesem Fall kann ein Führer sehr hilfreich sein und auch dabei helfen, die nötige Wüstenerfahrung zu vermitteln. Doch auch Wüstenprofis suchen manchmal einen Führer für Offroad.

Und so habe ich vor ein paar Jahren Mohammed Ouattou aus Taouz kennengelernt. Er ist als Nomadenkind in der Wüste aufgewachsen und kennt nicht nur jeden Stein zwischen Taouz und Foum Zguid, sondern ist auch ein sehr netter, bescheidener Mensch. Er war nie in der Schule, hat sich aber selbst Französisch und etwas Englisch beigebracht, aber auf Pisten genügt ein Handzeichen. Wir sind zum großen Teil offroad gefahren zu einer Zeit, als die Wüste unter Wasser stand. Mohammed hat immer den richtigen Übergang gefunden und nicht einmal Zweifel gehabt, wo er sich befindet. Und vor allem kennt er schöne Strecken jenseits des Asphalts, die in keinem Handbuch zu finden sind.

Mohammed Ouattou, Taouz bzw. Merzouga, WhatsApp 0670 – 35 90 92, www.desert-raid-sahara.com, desert.raid.sahara@gmail.com. Da er nicht schreiben kann am besten eine Sprachnachricht senden.

Eine Nacht im Riad

Mohammed hat einen Bruder, den Said, der nun ein schönes Riad erbaut hat. Das muss ich mir natürlich ansehen. Es liegt nicht mitten im Trubel von Merzouga, sondern etwas außerhalb etwa 900 m von den Dünen entfernt. Aber die kann man von einigen Zimmern und der Terrasse sehr gut sehen, sogar den Sonnenaufgang erleben.

Mein Auto kann ich gesichert unter einem Schattendach abstellen, dann werde ich sehr freundlich empfangen. Da ich natürlich wieder viel zu früh bin, meine Anreise war ja nur exakt 11 Kilometer, wird mir zunächst einmal am Pool ein Tee gereicht und ich kann mich von der anstrengenden langen Fahrt erholen. Auch Said kommt persönlich vorbei, um mich zu begrüßen. Das Pool ist recht groß, das ganze Gelände ist großzügig.

Dann ist aber mein Zimmer fertig und ich kann mein Gepäck einräumen. Zum Mittagessen fahre ich zunächst noch ins Nomad Palace, um meinen alten Freund Ali Mouni zu treffen. Und als ich bei der Rückkehr gefragt werde, was ich abends essen möchte, bringe ich wieder meinen Wunsch zum Ausdruck, so wenig wie möglich zu bekommen, am liebsten eine halbe Portion. Das sage ich immer, aber es klappt nie. Doch diesmal nimmt man darauf Rücksicht, das finde ich so schön. Zur Vorspeise gibt es ein Süppchen, danach einen Teller mit einem Hähnchenschenkel, etwas Salat und eine panierte, überbackene halbe Avocado. Obst zum Nachtisch. Das finde ich ganz prima, das ist ideal für mich.

Am Morgen dann kann ich den Sonnenaufgang von meinem Fenster beobachten. Ich hatte die Klimaanlage ausgeschaltet und das Fenster aufgemacht, zwar ist es tagsüber immer noch um die 35 Grad, aber in der Nacht kommt doch ein wenig Frische, das ist angenehm. Und schon um 8 Uhr darf ich zum Frühstücksbüffet, bekomme meinen Kaffee, den ich zum Aufwachen brauche und kann mir hier wieder so wenig nehmen, wie ich möchte.

Ja, es hat mir ganz gut gefallen im Riad Merzouga Dunes.

Dar Hassan

Doch nun muss ich mir das Dar Hassan anschauen, das ich noch nicht kenne. Es wurde 2017 eröffnet und liegt mitten in Hassi Labiad. Das Haus hat einen ummauerten Parkplatz, wo mein Auto gut und schattig untergebracht wird. Dann werde ich von dem jungen Mohammed empfangen, mit seiner blauen Djellabah und dem Chech. Er ist sehr freundlich, zeigt mir mein Zimmer, das Marrakech, und bietet mir einen Tee an. Wenn man das Haus betritt schaut man gleich auf den Pool im Innenhof, das sieht sehr hübsch aus. Dort stehen bequeme Liegen, garniert mit Sonnenhut und Handtuch. Obwohl der Hut eigentlich nicht nötig ist, denn das Dach ist mit Plexiglas abgedeckt, so dass man hier sogar bei schlechtem Wetter baden kann.

Sechs Zimmer liegen um den Pool herum, es gibt zwar ein Restaurant, aber oft werden die Speisen auch direkt um den Pool herum serviert. Und man isst hier gut und reichlich, ich musste leider das meiste stehen lassen. Geschlafen habe ich gut, doch muss ich zu den Zimmern anmerken, dass dort zu viele Betten drin sind. Es gibt jeweils ein Doppelbett und ein Einzelbett, aber keinen Stuhl zum Sitzen und keinen Tisch. Das kleine Bett verdeckt sogar noch die Kleiderablage. Aber sonst ist es ein hübsches Riad, das man wirklich empfehlen kann.

Auf der Terrasse sind noch zwei weitere Zimmer, von dort hat man einen weiten Blick auf die Dünenlandschaft.