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Stress pur

Oh Mann, es gibt ja immer so viel zu tun. Prince redet ja schon lange mit mir, es gibt eine richtige Miau-Konversation zwischen uns, aber die anderen Katzen sind scheuer. Seit einigen Tagen kommt aber die Graue immer näher, ich darf sie vorsichtig streicheln und heute hat sie den Mund aufgemacht und zum ersten Mal miaut. Und ich habe ganz klar verstanden, was sie maute: Gib mir doch endlich ein eigenes Schälchen, damit der dicke Kater mir nicht alles wegfrisst. Das habe ich natürlich sofort befolgt als anständige Katzenbedienerin. Nur die Schwarze traut sich nicht herbei, muss warten, bis die anderen satt sind und kommt dann für die Reste. Ich schaue immer mal aus dem Fenster, um zu sehen, was da so vor sich geht, aber eben war ich doch ziemlich erstaunt, das große Monstrum ist doch nicht die schwarze Katze. Das ist der Waschbär, der immer tiefe Löcher in meinen Garten gräbt, um nach Würmern zu suchen. Gleich rase ich raus, um ihm das leckere Futter wegzunehmen. Und kurz darauf kommt der schwarze Kater und schaut in die Röhre. Und mich von weitem auffordernd an. Natürlich fülle ich ihm sofort erneut einen Teller.

Und während diese lebhaften Besuche am Boden stattfinden kommen einen Stock höher die Vögel zum Häuschen, auch hier ist viel Betrieb. Noch besser besucht ist jedoch das Futterhaus hinten. Dort fliegt abwechselnd eine ganze Schar von Rotschulterstärlingen an, stürmt mein Futterhaus, so dass viele Körner auf den Boden fallen, die dann von der ebenso großen Schar von Tauben aufgepickt werden. Das kann ich aber nicht fotografieren, sie sind so scheu, dass schon ein Schatten hinter dem Fenster sie aufschreckt. Dieses Jahr ist der Winter in Florida unverhältnismäßig kalt, da ist es wichtig, dass man auch an die Vögel denkt. Wenn es mild ist kommen sie kaum, da finden sie genug frisches Futter in der Natur.

Bei all diesen Aktivitäten rund ums Haus ist es ja kein Wunder, dass ich kaum dazu komme, meinen Blog zu schreiben. Auch die schönen Events mit Explore Volusia mussten zum Teil abgesagt werden wegen dem schlechten Wetter. Aber am Freitag konnten wir endlich mal wieder Kayak fahren, wir waren 19 Boote, eine ganz schön große Gruppe. Es ging auf den St. Johns River. Alligatoren haben wir ja vom Kayak aus leider noch nie gesehen, aber viele, viele Vögel waren am Ufer. Es hat einfach wieder Spaß gemacht. Am Abend ging es dann wieder ins First Turn, es war ein milder Abend und die Tiki-Bar im Freien gut besucht. Am kalten Samstag dagegen ging ich mit Bob lieber in den Eagle Club, wo wir drinnen sitzen konnten. Das ist ein privater Club, in dem man Mitglied sein muss, was sehr beliebt ist in USA, und es war auch richtig voll. Altersgrenze so ab 69, wir gehörten zu den Jüngsten.

Mutter der Kompanie

Sie fressen mir die Haare vom Kopf! Was soll nur werden, wenn ich in einem Monat wieder abreise? Wenn die 3 Katzen und die Heerschar von Vögeln das Sagen hätten hier in USA statt dem Clown da oben, sie würden mir sofort die Greencard ausstellen. Bei der Kältewelle sind die Vogelhäuser vorne und hinten gut besucht, der große Futtersack hat sich absolut gelohnt, nur beim Katzenfutter habe ich immer noch nicht auf den Zentnersack umgestellt und muss ständig Kilo-Tüten heran schaffen. Die Katzen fühlen sich bei mir inzwischen vollkommen zu Hause, eigentlich gehört das Anwesen eher ihnen. Prince kommt ja nicht mehr ins Haus, warum weiß ich nicht, aber draußen ist er zu Hause. In den kalten Winternächten, die wir zur Zeit haben, kuschelt er sich in das mollige Kissen auf meiner Hollywood-Schaukel unter dem Carport, am Morgen dagegen liegt er auf der sonnigen Terrasse hinter dem Haus und schaut den Vögeln zu. Und auch die beiden anderen Katzen kommen immer näher, dürfen aber nicht auf der Schaukel schlafen, obwohl da genug Platz wäre. Prince ist der Chef und gibt den Ton an, er duldet keine Katzen neben sich und muss immer zuerst fressen. Den starren Hungerblick haben alle drei gut drauf, den Blick: Nun füll doch endlich das Schälchen! Heute früh durfte ich zum erstenmal die graue Katze kurz streicheln. Meine Nachbarin ist ja immer öfter beim Boyfriend, so dass ich für die Tierchen wichtig geworden bin. Und Vogelhäuser gibt es keine anderen in der Nachbarschaft. Witzig ist ja auch, dass vorne und hinten jeweils unterschiedliche Vogelarten kommen, vorne ist es meist der rote Kardinal und die Indianermeise, während hinten kleinere, unscheinbare Vögel kommen, viel von dem Futter auf den Boden werfen und dies wiederum von kleinen Täubchen aufpickt wird.

Die Kältewelle nutze ich vorwiegend, um an meinem Buch zu schreiben, aber heute war doch wieder ein Ausflug angesagt, diesmal mit einer neuen Gruppe. Es war sehr nett und ging zur Princess Place Preserve, die ich schon von früheren Besuchen kannte. Sie ist in Palm Coast, etwa eine Stunde entfernt. Und es war kalt, sehr kalt. Die Floridianer hatten ihre Winterkiste ausgepackt, kamen mit Mütze, Schal und Handschuhen, ich bin nicht ganz so gut ausgerüstet, aber es ging. Denis hat uns geführt, mehr Wert auf Pflanzen als auf Vögel gelegt, wir stapften über überflutete Wiesen, aber es war wieder richtig nett. Und ich habe einen neuen Vogel für meine Sammlung entdeckt, Nummer 99, den Keilschwanz-Regenpfeifer.

Plenty of Rain, but no Snow

Diese Überschrift in der heutigen Wettervorhersage für Central Florida lässt doch etwas stutzen: Schnee in Florida? Aber wir haben seit einigen Tagen eine solch schlimme Kältewelle, wie sie seit Jahrzehnten in Florida nicht herrschte, und das brachte die Social Media schon dazu, Schnee zu sichten und die Wetterleute im TV dazu, dies zu verneinen. Aber auch so reicht es. Freunde aus Deutschland kamen an Silvester zu Besuch, ich hatte mich sehr darauf gefreut und viel geplant, wollte doch alles, was schön ist hier bei mir, stolz vorzeigen. Der Silvesterabend war auch noch nett, sie kamen bei Sonnenschein an, doch konnten wir das nicht ausnutzen, denn das New Year Eve – Menü wartete schon und danach fuhren wir nach Daytona Beach zur Main Street, wo eine große Straßenfete stattfand mit vielen guten Bands. Ich hatte mich ziemlich warm angezogen, weil der Abend vorher kalt war, doch wurde mir das bald zu warm, denn der Abend war eher mild. Und auch als wir mit allen anderen zum Strand zogen, um dort das Mitternachtsfeuerwerk anzuschauen, war es immer noch angenehm. Leider hatte ich – wie immer – die Sektflasche zu Hause vergessen, aber dadurch gab es auch keine Probleme mit der aufmerksamen Polizei.

Am Neujahrstag dann war ein Ausflug nach Saint Augustine geplant, um noch schnell die schöne Weihnachtsbeleuchtung zu erleben und natürlich auch, damit Norbert und Rebecca die älteste Stadt des Landes kennenlernen konnten. Doch der Morgen begann mit Regen und Sturm. Nach ausführlichem Studium aller Wettervorhersagen war klar, St. Augustin ist gestrichen und auch sonst können wir nur etwas machen, wo wir im Trockenen sein können. Also zeigte ich Ihnen auf einer Rundfahrt mein schönes Daytona Beach, historical District mit Spukhaus, Beach Street und International Speedway Boulevard, dann ging es in die Volusia Mall und zum Abschluss in den Bass Pro Shop. Das ist nicht nur ein Laden, sondern eine Sehenswürdigkeit, erst im letzten Jahr eröffnet gehört er fest zum Sightseeing-Programm. So einen Laden muss man einfach gesehen haben. Er hat alles, was man so für das amerikanische Outdoor-Leben braucht, Zelte, Boote, Angeln und natürlich Unmengen von Waffen, aber auch die passende Tarnkleidung. Und der ganze Shop ist mit ausgestopften Tieren geschmückt, das Aquarium unterhalb des Wasserfalls hat lebende Fische.

Aber ein bisschen was wollte ich doch auch von der schönen Natur zeigen. Also fuhren wir nach New Smyrna Beach, ein wunderschönes Örtchen am Meer mit einer Flaniermeile mit kleinen Läden und wunderschönen alten Holzhäusern. Doch zuvor wollte ich in den Dünenpark, wo Bretterwege über die Dünen führen und wir ein wenig laufen wollten. Genau als wir ankamen fing der Regen an zu prasseln. Richtig heftig. Ich schlug dennoch einen kurzen Gang mit Regenschirm vor, Rebecca und Norbert waren viel zu höflich, um nein zu sagen, und los gings. Genau bis hinter den Restroom, wo die offene Landschaft der heftigen Brise so richtig freie Bahn gab und unsere Regenschirme mal sofort umknickten. Also, das war ein Satz mit X.

Wir fuhren wieder zurück als ich merkte, dass die Zufahrt zum Strand offen war. Rebecca konnte sich ja nicht vorstellen, dass man am Strand Auto fahren kann. Also nichts wie hin. Neujahr war ja der erste Tag, wo der Tagespreis für den Strand auf 20 $ hochgesetzt worden war, aber ich glaube, keiner der auswärtigen Besucher kommt an diesem Tag auf die Idee, das zu bezahlen. Ich habe ja meinen Resident Pass, der nicht teurer geworden ist. Und dann begann das Abenteuer. Ich habe mich gefühlt wie in der Sahara, oder auch auf der Ebbstrandpiste in Mauretanien. Die Spuren waren kaum zu erkennen, die Brandung toste wild, die wenigen Möwen stellten sich in Gruppen gegen den Sturm, die Verkehrszeichen waren irgendwohin geweht worden, das Auto war kaum in einer geraden Linie zu halten, der Wind versuchte uns wegzuwehen und als die Räder schließlich ein wenig durchdrehten genau wie im FechFech der Sahara, da war klar, wir müssen umkehren, wenn wir nicht buddeln wollen. Aber dieses kleine Abenteuer war doch der Höhepunkt des Tages, von dem wir noch oft reden werden.

Und heute Morgen stand in der Zeitung, dass alle Strände in Volusia County vorläufig für Autos und Schwimmer gesperrt sind. Der Markierungen sind weg geweht, müssen erst neu aufgestellt werden, natürlich muss erstmal der Sturm abgewartet werden, und, was ich noch lustig fand, alle Strandduschen seien weg geweht worden. Ja, dann kann man natürlich erst mal nicht mehr schwimmen.

Am nächsten Morgen riet ich dann Norbert dringend davon ab, doch noch nach Saint Augustine zu fahren, sondern statt dessen über den schönen Blue Springs Park, wo sich bei diesem kalten Wetter die Manatees treffen, weiter an die südliche Westküste zu fahren, wo es doch etwas angenehmer ist. Und abends war dann tatsächlich auch ein Bericht im TV, wie unglaublich viele Manatees sich dort gerade tummeln.

My first ball game in USA

Gestern hatte ich ein richtiges Date. So, wie das hier in USA läuft. Man geht ins Kino, zum Essen oder eben zu einem Ball Game. In Deutschland interessiere ich mich nicht für Sport, weder live noch im TV, hier eigentlich auch nicht, aber man muss ja alles einmal gemacht haben. Also ließ ich mich gerne zu einem Basketball Spiel einladen. Gespielt haben die Eagles von der Embry Riddle University (ERAU), eine aeronautische Universität, wo man sich zum Beispiel zum Berufspiloten ausbilden lassen kann und wo deshalb sehr viele ausländische Studenten eingeschrieben sind. Gegner waren die Spartans von der Tampa University. Leider sind gerade Schulferien, das heißt, es gab keine Cheerleader und keine musikalische Einlage, echt schade. Und daher waren auch nicht sehr viele Zuschauer da. Zuerst haben wir noch das Ende des Spiels der Damen gesehen, für die Eagles spielt eine große, hellblonde Deutsche und sie ist auch sehr gut. Leider haben die Mädels gegen das überragende Team von Tampa verloren. Dann kamen die Jungs, auf die ich mich sehr viel mehr gefreut habe. Wer sieht nicht gerne einen gut gebauten, großen jungen Mann. Im Programm steht für jeden Spieler Größe und Gewicht. Der größte Player gehörte zu dem Tampa Team, er misst 7 feet, 1 inch, das sind ganze 2,16 Meter. Wahnsinn. Doch war er gut eingehüllt in seine warmen Hosen, er scheint verletzt zu sein und spielt nicht mit. Im Tampa Team waren sehr viele Schwarze, weniger Afro-Amerikaner als Studenten aus der Karibik, und sie waren sehr, sehr gut. Bei den Eagles überwiegen die weißen Spieler und hierbei vor allem welche aus Serbien. Sie waren dann auch bei weitem die besten im Team.

Gegenüber einem Fußballspiel ist Basketball sehr viel flotter und ereignisreicher. Die Spielzeit dauert 2x 20 Minuten, unterbrochen von 15 Minuten Pause. Nach Balleinwurf haben die Spieler 30 Minuten Zeit, den Ball ins gegnerische Körbchen zu werfen, dann geht es andersherum. So lange das Speil läuft, läuft auch die Uhr, aber zwischendurch wird oft die Zeit angehalten, um das Team zu sammeln. Insgesamt hat das Team so um die 12 Spieler, auf dem feld sind 5, aber sie werden oft ausgewechselt. Ich fand alles sehr viel spannender als ein Fußballspiel. Nur leider, unsere ERAU-Jungs waren gut, die Tampas jedoch viel besser. Nicht nur haben sie so ziemlich jeden Ball eingetütet, sie haben auch die Gegner am Korb so sehr behindert, dass die ihr Ziel meist verfehlten. Nur einmal lagen die Eagles nur 4 Punkte zurück, das Endergebnis war 98 zu 82 für Tampa. Echt spannend. Und wenn die Cheerleader wieder da sind will ich nochmal zu einem Spiel.

https://youtu.be/VMOIesrsFWw

Auf dem Heimweg haben wir dann noch bei First Turn gestoppt. Es war eine ziemlich kalte Nacht, zu der die Reggae Musik nicht richtig passte. Aber ein großes Feuer erwärmte uns und es war ein richtig schöner Abend. Noch einmal kann ich nun mit Ricardo ausgehen, aber das dritte Date muss unbedingt vermieden werden. USA-Kenner wissen warum.

Älter werden

Als ich heute so in meinem Jacuzzi saß, mir gegenüber ein älterer Herr, überlegte ich, wie alt er wohl sein mag. Es geht euch doch sicher auch so, dass ihr das immer in Bezug auf die eigene Person macht. Ist er älter oder jünger als ich. Und da dachte ich, oh Gott, das geht nicht mehr lange. Dann komme ich zu dem Punkt, wo alle Männer jünger sind als ich, ist doch die Lebenserwartung der Frauen so viel länger. Da heisst es nur, den Tag genießen und nicht an morgen denken.

Auch mein Nachbar macht mir Sorgen. Es ist ein einzelner Herr, er wohnt schon lange hier und schaut in meiner Abwesenheit immer mal nach dem Rechten am Haus, leert auch meinen Briefkasten. Er ist nur wenig älter als ich und schon seit dem letzten Jahr fällt mir auf, dass man sich nicht mehr richtig mit ihm unterhalten kann. Er ist nicht etwa dement, nur erzählt er mir immer die gleichen Geschichten. Und wenn er über Nachbarn spricht, die ich ebenfalls schon lange kenne, erzählt er es so, als wüsste ich nicht, wer das sei. Tut so als erzähle er mir etwas ganz neues. Auch mit meiner Mutter ging das so vor Jahren. Es ist traurig das mitzuerleben und gleichzeitig scheiden diese Menschen für ein richtiges Gespräch aus. Sie leben plötzlich nur noch in einer ganz kleinen Welt, die sich immer im Kreise dreht, etwas Neues hat da keinen Platz mehr. Und meine Geschichten, also echtes Leben, das interessiert ihn nicht mehr. Schade, schade. Und vor allem, ich brauche ihn. Sonst gibt es niemand, zu dem ich Vertrauen haben kann, der mal nach meinem Briefkasten schaut. Er hat auch Zugang zum Haus. Und weil er anscheinend schon ahnt, was vor sich geht, hat er entschieden, im nächsten Jahr sein Haus abzugeben und zu Verwandten zu ziehen.

Es ist so furchtbar traurig das mitanzusehen. Es werden immer weniger. Und irgendwann ist man auch nicht mehr.

Aber heute Abend freue ich mich auf mein erstes Ball Game in USA. Ricardo wird mich abholen, es ist Basketball. Bin ja so gespannt.

Nashornpelikan (Pelecanus erythrorhynchos)

Und wieder liegt ein unglaublich schöner Ausflug hinter mir, diesmal war ich ganz allein Kayak fahren. Meine Freunde wissen ja, wie sehr ich den Vögeln hinterher jage und vor allem den seltenen Vögeln. Der Nashornpelikan heißt bei den Amerikanern weißer Pelikan, was ich viel treffender finde. Und während der braune Pelikan, der das Meerwasser braucht, das ganze Jahr zahlreich in Florida beobachtet werden kann, ist der weiße Pelikan ein Migrationsvogel, der nur in einem relativ kurzen Zeitraum im Winter und nur an wenigen Orten gesichtet werden kann. Der weiße Pelikan braucht Süß- und Brackwasser zum Fischen und lebt deshalb meist in der Nähe von Seen. Und ein solcher Ort ist eine winzige Insel auf dem großem Spruce Creek See ganz in meiner Nachbarschaft. Wenn man auf der US 1 von Port Orange nach New Smyrna fährt sieht man das Inselchen, vielleicht 5 m im Durchmesser. Und das witzige daran, es liegt mit seiner Oberfläche, die nicht bewachsen ist, knapp unter der Wasseroberfläche, wo die Vögel immer noch die Füße im Wasser haben. Warum sie sich in der großen Landschaft ausgerechnet dieses winzige Stückchen Erde aussuchen und Jahr für Jahr wieder herkommen ist mir unerklärlich. Ist ein bisschen so wie Weihnachtsmarkt für Pelikane.

Ich hatte schon mal ein Foto von der Straße aus gemacht, aber es ist doch recht weit. Aber nun habe ich ja ein Kayak! Und heute ist so ein schöner Tag, sonnig, warm, kein Wind. Was ist da besser als Kayak fahren. Zunächst fuhr ich mal mit dem Auto hin, um auszukundschaften, wo ich am besten zu Wasser gehe. Und tatsächlich fand ich einen ganz neuen Park, der sehr beliebt ist bei Anglern und Kayakfahrern und nicht weit von dem Inselchen entfernt ist. Also schnell heim das Kayak holen, SMS an meine Freunde ergab, dass keiner so spontan Zeit hatte, und nichts wie weg. Es war einfach wieder wunderschön. Ich fand in dem Gewirr von Kanälen und Inselchen die richtige Stelle und ich konnte den Tieren ziemlich nahe kommen. Sie saßen dicht an dicht auf der winzigen Landfläche und schienen zu schlafen. Auch andere, kleinere Vögel hielten sich in ihrem Umkreis auf. Der weiße Pelikan ist übrigens mit einer Flügelspannweite von 3 Metern der zweitgrößte Vogel Nordamerikas und auch deutlich größer als der braune Pelikan mit knapp 2 Metern. Erst als ich in ihren Augen doch etwas zu nahe kam reckten sich alle Hälse hoch und man wollte mal schauen, wer sich da nähert. Aber einerseits erkannten sie mich nicht als Gefahr, andererseits wollte ich sie ja auch nicht allzu sehr erschrecken.

 

Paddleing with Dolphins

Das war doch mal wieder ein schöner Tag. Carla und ich fuhren zum Riverbreeze Park, wo ich schon unzählige Male an der Bootslände stand und den Delfinen zugeschaut habe. Sie kommen so nah, man meint, sie mit der Hand erreichen zu können. Und wenn das Wasser wärmer ist tummeln sich hier auch die mächtigen Manatees. Neidisch sah ich immer den vielen Captains zu, die hier ihr Boot zu Wasser lassen.

Aber diesmal haben wir unser eigenes Boot und ich habe Carla Delfine versprochen. Wir laden unsere Kayaks ab, besprechen kurz die Route, einmal den Strom hinauf, auf der anderen Seite wieder hinunter, und los geht’s. Genau 200 Meter. Und da sind sie. Immer zwei Delfine zusammen schwärmen durch das Wasser, springen in die Höhe, es sind sicher 6 bis 8 Tiere. Und dazwischen die Pinguine, sie warten nur darauf, dass die Delfine Fische aufspüren, um sie ihnen dann abzunehmen. Ein herrliches Spiel. Direkt vor unseren Kayaks. Carla kann sich nicht satt sehen und ist nicht bereit, weiter zu fahren, zu viel Spaß macht es ihr hier. Wir verbringen bestimmt eine Stunde damit, den Delfinen bei ihrem wilden Spiel zuzuschauen, die sich an diesem Samstag vor den Feiertagen auch nicht von den vielen laut knatternden Booten abhalten lassen. Einmal schubsen sie sogar Carlas Kayak von unten. Es dauert eine ganze Weile bis ich Carla endlich loseisen kann. Wir verlassen den Strom, den Intracoastal Waterway und fahren durch einen schmalen Kanal hinein in die Mangroven. Ach, wie schön ist es hier. Solch eine Stille, ein Frieden. Außer und gibt es nur viele Vögel, zum Greifen nahe. Zwar hört man vom Fluss her die Boote knarren, aber direkt neben uns ist endlose Stille. Unglaublich schön. Was für ein Tag.

Und hier ein Video:

https://youtu.be/EWyEozhgnRY

 

Das Leben bleibt spannend

Zunächst einmal: was bin ich froh, wenn die Weihnachtstage endlich vorbei sind. Dauernd wird man mit Wünschen wie besinnliche Feiertage zugeschüttet. Ich mag mich nicht besinnen und ich feiere lieber im Kayak auf dem Wasser. Ich bin nicht religiös und habe mit Weihnachten nichts im Sinn, und schon gar nicht braucht mich jemand zu bedauern, weil ich doch so alleine bin. Ich bin gerne allein und habe damit bestimmt ein viel ausgefüllteres Leben als viele andere in trauter Zweisamkeit. Also bitte verschont mich mit Wünschen. Und ja, ich habe dann schließlich doch Wünsche ausgesendet, weil man es von mir erwartet, aber ich tue das nur sehr halbherzig. Warum soll ich mich gerade an Weihnachten an die anderen erinnern, kann ich doch viel besser das ganze Jahr über tun.

Hier mein xmas-Video

https://youtu.be/I2JrDrSnq80

Am Freitag war also mal wieder eine Aktion von Explore Volusia angesagt. Diesmal ging es biken in den Doris Leeper Park. Den kenne ich gut, ist er doch in meiner Nachbarschaft. Und auch den Bike Trail kenne ich. Er ist richtig hart. Kein Asphalt, dafür geht es über Stock und Stein, d.h. eher über querliegende Wurzeln, die richtige Treppenstufen bilden. Da ich noch nie das Bedürfnis hatte, über Treppen zu fahren, hatte ich eine Alleinerkundung abgebrochen. Aber mit der Gruppe muss das natürlich sein. Der Pfad ist sehr schmal, daher ist alles nur in einer Richtung zu fahren, es ergibt sich eine Rundfahrt von etwa 12 km. Als wir uns am Parkplatz sammelten wurden gerade auch Pferde für einen Ritt fertig gemacht, denn der Park, und viele andere in Florida, bietet natürlich auch Reiterwege. Wegen der Schwere des Trails ließ ich meinen Rucksack im Auto und nahm nur Kamera und Autoschlüssel mit.

Es war eine nette Gruppe von 8 Personen und eine davon, die zum erstenmal dabei war, hatte ebenso wie ich Zöpfe. Daher begrüßten wir uns gleich mal nett. Sie heißt Carla. Es ging schon gleich ziemlich heftig los, einmal nahm ich eine Kurve zu knapp und fiel hin, aber das ist nicht schlimm, das Laub ist weich. Ich hätte mir so gerne die schöne Landschaft in Ruhe angeschaut, aber das geht hier nicht. Dieser Trail wäre ein Leckerbissen für meinen radfahrenden Sohn Brian, aber für mich schon etwas schwer. Aber die Gruppe ist nett, Trey mit zwei vorausfahrenden Spezialisten ließ immer wieder anhalten und wartete auf uns, ich war im Mittelfeld und auch hinter mir hatten die Leute durchaus zu kämpfen. Nach 4 km kamen wir dann am schönen Aussichtspunkt an. Ich griff zur Kamera für ein Erinnerungsfoto, tastete routinemäßig meine Taschen ab und schrie auf! Der Autoschlüssel war weg.

Da gibt es nur eins: zurücklaufen auf dem engen Trail und suchen. Vielleicht ist der Schlüssel bei dem Sturz aus der Tasche gerutscht. Carla bot sich sofort zur Begleitung und Mithilfe an. Nun ist das ja gar nicht einfach, dieser enge Pfad schlängelt sich in unzähligen Kurven durch den Wald und die Biker rechnen natürlich nicht mit Gegenverkehr. Ich rechnete mit wilden Beschimpfungen. Aber erstens waren nicht all zu viele unterwegs, und dann waren sie sehr verständnisvoll. Wir gingen ja auch ganz langsam, konnten immer rechtzeitig ausweichen, suchten und suchten, und fanden ….

Nichts!

Man müsste sich so ein Metallsuchgerät besorgen, aber die Strecke ist immerhin 4 km lang und ich glaube am besten ist es, mir einfach einen neuen Schlüssel machen zu lassen. Zum Glück habe ich das im letzten Jahr getan, beim Kauf des Wagens gab es nur einen Schlüssel, wenn ich jetzt keinen Ersatz hätte stände ich ganz schön dumm da.

So fuhr mich Carla also noch nach Hause, um den Ersatzschlüssel zu holen und das gab uns Beiden eien gute Gelegenheit, uns kennen zu lernen. Sie ist in meinem Alter, ebenfalls alleinstehend und sehr sportlich, hat lange in Südamerika gelebt und ist ebenso weltoffen wie ich. Zum Dank schenkte ich ihr mein Alibuch und wir haben uns für heute zum Kayakfahren verabredet.

Melatonin

Seit vielen Jahren schon habe ich Schlafstörungen. Kann zwar meist einschlafen, wache nachts aber immer wieder auf und kann schlecht wieder einschlafen. Über Jahre hinweg habe ich es mir daraufhin angewöhnt, nachts den Fernseher anzumachen, auf 30 Minuten, weil es das einzige Mittel war, mit dem ich wieder einschlafen konnte. Ich habe es auch mit Lesen versucht, oder, wenn ich gerade an einem Buch schrieb, bin ich nachts aufgestanden und habe so lange gearbeitet, bis ich wieder müde genug war. In den ersten Jahren habe ich tagsüber keine Beschwerden gehabt, aber es wurde immer schlimmer. Hier in Florida habe ich keinen Fernseher im Schlafzimmer, also habe ich gelesen oder bin eben schon um 4 Uhr aufgestanden, wenn es absolut nicht mehr möglich war, einzuschlafen. Und so langsam merkte ich, wie abgeschlagen ich am Tage bin, wie sehr mir der Schlaf fehlt. Gegen Schlaftabletten habe ich etwas, diese nehme ich nur in den seltensten Fällen, zum Beispiel nach einem Flug gegen den Jetlag. Und nein, ich bin nicht zum Arzt damit. Hatte einfach nicht das Gefühl, dass der mir helfen kann, genauso wenig wie er ja auch bei meinen anderen Beschwerden wirklich hilft. Old age halt ….

Aber nun bin ich in USA und hier gibt es Melatonin, das in Deutschland nicht verkauft werden darf. Hatte schon öfter davon gehört, aber nie probiert. Da Melatonin ja kein Schlafmittel, sondern ein Hormon ist, wollte ich es mal probieren. Aber zunächst recherchierte ich und wollte wissen, was Melatonin genau ist.

In der Zirbeldrüse, einer winzigen Hirnregion, wird das Hormon Melatonin nur produziert, wenn es dunkel wird. Die Information, ob es hell oder dunkel ist, bekommt die Zirbeldrüse über mehrere Zwischenstationen vom Auge. In den Abendstunden beginnt die Zirbeldrüse langsam mit der Herstellung, zwischen zwei und vier Uhr nachts arbeitet sie auf Hochtouren. Fällt bei Tagesanbruch Licht ins Auge, wird die Ausschüttung des Hormons ins Blut eingestellt. Nachts, bei fehlendem Lichteinstrahl, wird Melatonin aus den Speichern abgegeben und kann seine schlaffördernde Wirkung entfalten.

Weil das Hormon vom Blut zu jeder Körperzelle transportiert wird, werden wir allmählich müde, wenn es Nacht wird. Ab etwa Mitte 40 lässt die Funktion der Zirbeldrüse drastisch nach, und die Melatoninproduktion sinkt auf etwa die Hälfte. Dieser Abbau geht leider ungehindert weiter. Mit 60 Jahren hat man nur noch zehn Prozent der ehemaligen Melatonin-Produktion, und mit 70 ist sie oft schon nicht mehr nachweisbar. Viele Wissenschaftler sehen in diesem Rückgang der Melatonin-Werte die Erklärung für den gestörten Schlaf bei Menschen jenseits der 55. Bei alten, unter Schlaflosigkeit leidenden Menschen finden sich niedrigere nächtliche Melatonin-Spiegel als bei gleichaltrigen mit ungestörtem Schlaf.

In den Drogerien der Vereinigten Staaten kann man synthetisch hergestelltes Melatonin ohne Rezept kaufen. In Deutschland darf es nicht verkauft werden mit der Begründung, dass es zu wenige Langzeitstudien über das Produkt gibt. In den letzten Jahren hat sich Melatonin einen Namen als Wundermittel gemacht und soll unter anderem die Zellalterung aufhalten, Fett verbrennen, vor Haarausfall schützen und Krankheiten wie Aids, Alzheimer und Krebs vorbeugen bzw. heilen können.

Das klingt ja alles ganz gut und deshalb beschließe ich, Melatonin auszuprobieren. Habe mir 2 Packungen gekauft, einmal mit 5 mg Wirkstoff für die erste Zeit, mit 3 mg für Langzeitbehandlung. Meine Schlafprobleme sollten ja hoffentlich früher gelöst werden, aber Melatonin hat noch andere positive Effekte und in meinem Alter den Alterungsprozess ein wenig aufzuhalten wäre ja nicht schlecht, oder? Auch der Fettverbrennung und geringerem Haarausfall bin ich nicht abgeneigt.

Also nochmal die Situation: Ich bin früh müde, oft schon um 20 Uhr völlig kaputt, kann auch einschlafen, aber wache nachts mehrmals auf. Kann jeweils nur schlecht wieder einschlafen und stehe schließlich zwischen 4 und 6 völlig erschöpft auf.

Am ersten Abend nehme ich die erste Pille. Es soll immer um die gleiche Zeit sein, aber ich bin so müde, dass ich es nur bis 20 Uhr rausziehen kann bis ich endlich eine Pille nehme und ins Bett gehe. Ich lese etwas, kann nach 1 Stunde einschlafen, wache aber wieder auf. Bemühe mich wieder einzuschlafen, so richtig geht es noch nicht. Langsam versuche ich nun die abendliche Pilleneinnahme auf 21:30 Uhr hinauszuzögern. Und schon bevor das erreicht ist merke ich eine deutliche Verbesserung in meinem Schlaf. Ich kann einschlafen, wache nachts hier und da auf, kann aber wieder einschlafen ohne je die Augen aufgemacht zu haben. Manchmal gelingt es sogar, bis um 7 Uhr zu schlafen. Ein oder zweimal ist es nun in den drei Wochen passiert, dass ich aufwachte und länger wach war, aber da gab es meist einen Grund, wie z.B. einen nächtlichen Anruf. Aber im Ganzen hat sich mein Schlaf sehr deutlich gebessert und mein Befinden tagsüber damit auch. Der Mittagschlaf ist nur noch selten nötig. Ich nehme aber immer noch die 5 mg Pillen und denke, das ist noch eine Zeitlang nötig.

Ich möchte Melatonin nun aber nicht für alle und jeden empfehlen. Es hat sich gezeigt, dass es für mich genau das richtige war, denn offensichtlich hat sich mein Schlafrhythmus durch die jahrelangen Probleme völlig verschoben und zersetzt. Melatonin hat es wieder in die Reihe bekommen. Wer aber zum Beispiel Schlafprobleme hat wegen Depressionen oder anderen Krankheiten, für den ist es sicher nicht das richtige Mittel. Schade eigentlich, dass Melatonin in Deutschland so wenig anerkannt ist.

Katzenbande

Als ich früher nur kurz in meinem Haus zu Gast war sah ich in der Straße vier wilde Katzen, aber sie kamen nicht näher, ließen sich nicht anfassen. Eine Nachbarin stellt ihnen regelmäßig Futter hin und hatte es auch geschafft, alle vier zu sterilisieren. Erst als ich in Rente kam und längere Zeit vor Ort war, wurde der starke rote Kater, Prince, immer zutraulicher. Im ersten Jahr kam er in meine Nähe, sprach vor allem sehr viel mit mir, und es ging so weit, dass er sich draußen am Zaun streicheln ließ. Die anderen drei hielten Abstand. Im Jahr darauf kam er sogar in die Wohnung, schmuste mit mir auf der Couch und ließ sich Fressen geben. Die anderen drei schauten nur von weitem zu.

Als ich dieses Jahr eintraf waren es nur noch drei. Die schöne, anthrazitfarbene Katze war nicht mehr dabei. Und die Nachbarin, die immer Futter hinstellt, hat offensichtlich einen Boyfriend, bei dem sie viele Nächte verbringt. Und ich bin durch Jetlag und Schlafstörungen früh wach. Also war Prince gut dran. Egal, ob ich um 5 oder um 6 aufwachte, Prince stand vor dem Haus und wartete auf sein Fressen. Die anderen immer noch in weitem Abstand. Lieber hungern. Es dauerte eine Weile, bis ich die Nachbarin zu fassen bekam und endlich herausfand, was mit der vierten Katze geschehen war. Sie war plötzlich ziemlich krank geworden, ließ sich aber nicht einfangen für den Tierarzt, und eines Morgens tauchte sie nicht mehr auf. Sie war immerhin 16 Jahre alt und hat sich vermutlich an ihren Lieblingsplatz zum Sterben gelegt. 16 Jahre sind für eine frei lebende Katze ein stolzes Alter und ich finde das viel schöner als beim Tierarzt eine Spritze zu bekommen. Er hätte eh nichts mehr machen können. Ich fand auch noch heraus, dass trotz ihrer häufigen Abwesenheit eine andere Nachbarin die Katzen mit Futter versorgt, aber eben nicht so früh wie ich.

Prince fühlt sich inzwischen bei mir vollkommen zu Hause. Allerdings kommt er kaum noch ins Haus, draußen fühlt er sich freier und meine Terrassenmöbel sind ja auch bequem. Am Nachmittag sitze ich gerne hinter dem Haus und beobachte die Vögel, die Kamera immer bereit. Das hat Prince Spitz gekriegt und kommt nun am Nachmittag immer vorbei. Legt sich auf meinen Schoß und schnurrt. Die Vögel stört es überhaupt nicht, man sieht auch hier, dass Katzen und Vögel durchaus nebeneinander leben können. Und auch der Hund der Nachbarin wird immer freudig mit miau begrüßt, wenn er mit Frauchen spazieren geht. Prince ist einfach durch und durch der freundliche Kater. Obwohl das vermutlich nicht in der Nacht gilt. Mein Mobilheim hat ein Blechdach und nicht selten wurde ich geweckt, weil da oben die Post los war, wilde Kämpfe schienen sich da abzuspielen und als ich hinausschaute kletterte Prince gerade am Pfosten hinab. Wer sein Kampfpartner war, keine Ahnung. Vielleicht ein Squirrel (Eichhörnchen).

Nachdem die zwei übrigen Katzen immer hungrig zusahen, wie Prince sich so vollfraß, dass er anschließend kotzen musste, haben sie sich eines Tages den Mut gefasst und kamen näher. Nun ist die Situation so, dass ich morgens meine Haustür aufmache, drei hungrige Katzen davor stehen, zwei wegsausen, unter mein Auto, wenn ich auftauche, und erst zurückkommen, wenn ich die Tür schließe. Da hat Prince natürlich den Vorsprung am Futternapf und die anderen müssen sich etwas gedulden, er ist ja auch der Chef. Ich muss ja eigentlich zur Straße, um meine Zeitung hereinzuholen, aber das geht nicht, ich würde die Katzenbande wieder aufstören, also gehe ich zur zweiten Haustür, wo ich ohne Aufsehen an die Zeitung gelangen kann. Und dann darf auch ich frühstücken.