Das Zentrum Petite France hatte ich ja schon am Abend zuvor erkundet, heute habe ich die von Komoot angebotene Kulturrundfahrt gemacht. Auch hier wieder einfach ein Traum, die Fahrradstraßen. Es ging teils an der Ill entlang, teils durch einen Park mit der Russisch-Orthodoxen Kapelle, und vor allem das Europaviertel war sehr eindrucksvoll. Leider auch mit vielen Baustellen. Es ist so eine schöne Stadt, ja, hier könnte ich wohnen.
Und natürlich endete es wieder in Petite France. Am liebsten wäre ich noch einmal ins Amis Schutz gegangen, aber man sollte ja auch was Neues ausprobieren. So ging ich ins Marco Polo. Super schön gelegen mit einer von Blumen eingerahmten Terrasse direkt am Fluss. Ich bestellte eine Pizza, sie war ganz gut aber lange nicht so ein tolles Essen wie am Tag zuvor. Ob ich das Schutz doch noch mal einplane?
Es ging zurück in „meine Stadtwohnung mit Balkon“, wo ich mich etwas ausruhte. Ich habe ja die Hitzewelle für Straßburg bestellt, es sind so 35 °C, da kommt man bei einer Radtour schon etwas ins Schwitzen. Doch am Abend steht noch ein anderes Event auf dem Programm, die partielle Sonnenfinsternis. Ich fahre zur Mediatheque auf einer Halbinsel, wo sich schon viele Leute eingefunden haben, bewaffnet mit schwarzen Sonnenbrillen. Ich habe natürlich keine. Doch komme ich mit einer Dame ins Gespräch, sie hat es sich mit Tochter und Freundin gemütlich gemacht und sie schlürfen Sekt. Danielle schenkt mir eine Brille und achtet sehr darauf, dass ich nicht unbewaffnet in die Sonne schaue, denn sie ist Krankenschwester. Sie hätte mir auch gerne einen Sekt angeboten, aber es gibt kein Glas mehr. War dennoch ein richtig schöner Abschluss für meinen zweiten Straßburg-Tag. Das Bild der Sonne war eindrucksvoll, sie war fast völlig vom Mond bedeckt, aber es ließ sich nicht mit dem Handy fotografieren.













